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Ski Alpin: Fritz Dopfer verpasst Slalom-Sieg in Adelboden knapp

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Neureuther scheidet aus  

Herzschlagfinale - Dopfer verpasst Sieg knapp

11.01.2015, 15:24 Uhr | t-online.de

Ski Alpin: Fritz Dopfer verpasst Slalom-Sieg in Adelboden knapp. Fritz Dopfer erwischt in Adelboden einen sehr guten Tag. (Quelle: dpa)

Fritz Dopfer erwischt in Adelboden einen sehr guten Tag. (Quelle: dpa)

Denkbar knapp geschlagen: Slalom-Spezialist Fritz Dopfer hat den Wettkampf in Adelboden mit einem Rückstand von zwei Hundertstelsekunden auf Rang zwei beendet. Der 27-Jährige musste nach der Führung im ersten Durchgang dem Italiener Stefano Gross (1:56,70 Minuten) den Vortritt lassen und verpasste damit seinen ersten Saisonsieg. Dritter wurde Marcel Hirscher mit einer weiteren Hundertstelsekunde Rückstand auf Dopfer.

Für Felix Neureuther lief es in den Schweizer Alpen überhaupt nicht nach Plan. Der 30-Jährige musste nach einem Fahrfehler bereits im ersten Durchgang die Segel streichen. Für Neureuther riss damit eine Serie von neun Podestplatzierungen im Slalom in Folge. Linus Strasser (1,75 Sekunden zurück) belegte erneut einen respektablen 20. Platz.

Dopfer war nach dem Rennen trotz des verpassten Sieges alles andere als enttäuscht. "Ja, schade, aber zwei Hundertstel sind zwei Hundertstel", analysierte er. "Ich kann hier trotzdem mit zwei lachenden Augen wegfahren."

"Bescheuerte Serie"

"Tipptopp", sei dieser zweite Platz, sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier und schien mehr zu leiden als Dopfer: "Beim Fritz ist das einfach so eine bescheuerte Serie. Es wäre ihm von Herzen zu gönnen, dass er mal so ein Derby gewinnt. Vielleicht muss er mal mehr Schwein sein in seinem Leben", sagte er. Dopfer belegte bereits zum fünften Mal in seiner Karriere Rang zwei, dazu kommen zwei dritte und sieben vierte Plätze. Bei Olympia fehlten ihm als Viertem 0,05 Sekunden zu Bronze.

"Erzwingen kann man nichts", sagte Dopfer, der auch am Samstag Vierter geworden war. Beim Riesenslalom auf dem legendären Chuenisbärgli fehlten ihm beim klaren Sieg von Hirscher vor Alexis Pinturault (Frankreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) 0,10 Sekunden zum Platz auf dem Podest. Neureuther war eine Hundertstel hinter Dopfer auf Rang fünf gelandet - und darüber extrem verärgert gewesen.

Neureuther enttäuscht

Im Gegensatz zu Dopfer erlebte Neureuther dann am Sonntag einen "gebrauchten Tag": Nach einem schweren Fehler und danach viel zu ungestümer Fahrweise schied er im ersten Lauf aus - zum ersten Mal in einem Slalom seit dem Rennen ein Jahr zuvor in Adelboden. In den folgenden neun Torläufen hatte Neureuther jedes Mal auf dem Podium gestanden, dabei dreimal gewonnen, zuletzt kurz vor Weihnachten in Madonna di Campiglio. Eine beachtliche Serie.

"Ein bisschen blöd alles", sagte Neureuther nach dem Slalom. Dass ihm Hirscher die Führung im Slalom-Weltcup entriss und nun 56 Punkte Vorsprung hat, "das ist mir relativ wurscht", behauptete der Vizeweltmeister. Richtig überzeugend klang das allerdings nicht.

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