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Alpin-Direktor Maier: Slalom-Debakel von Flachau "ist Unvermögen"

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Nach Slalom-Debakel  

Alpin-Direktor Maier: "Das ist Unvermögen"

14.01.2015, 12:03 Uhr | sid, dpa

Alpin-Direktor Maier: Slalom-Debakel von Flachau "ist Unvermögen". Als Letzte die Beste: Barbara Wirth belegte in Flachau den enttäuschenden 22. Rang und war damit beste Deutsche. (Quelle: imago)

Als Letzte die Beste: Barbara Wirth belegte in Flachau den enttäuschenden 22. Rang und war damit beste Deutsche. (Quelle: imago)

Drei Wochen vor der WM stecken die deutschen Ski-Damen weiter tief in der Krise. Ausgeschieden, ausgeschieden, Letzte - die Final-Bilanz beim Nacht-Slalom in Flachau, dem letzten Weltcup-Torlauf vor dem Saisonhöhepunkt, war ernüchternd. Beim Triumph der Schwedin Frida Hansdotter kam Barbara Wirth als bestplatzierte Deutsche auf den enttäuschenden 22. Rang.

Auf Siegerin Hansdotter fehlten Wirth 3,80 Sekunden - das sind Welten. Hinter der Schwedin wurde Tina Maze aus Slowenien Zweite, Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin aus den USA kam mit 0,63 Sekunden Rückstand auf Rang drei. "Das ist mehr oder weniger Unvermögen. Es hat sich nichts geändert", urteilte Wolfgang Maier nach dem Debakel.

Enttäuscht hatte der Alpin-Direktor des Deutschen Skiverbandes (DSV) zuvor beobachtet, wie erst Wirth auf den letzten Platz abrutschte und danach Christina Geiger und Maren Wiesler im zweiten Durchgang unter Flutlicht ausschieden. Marlene Schmotz, Marina Wallner, Lena Dürr und Susanne Weinbuchner konnten sich erst gar nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Elisabeth Willibald schied im ersten Lauf aus.

Nur Rebensburg in WM-Form

Maier war hernach stinksauer."Das war eine Fortsetzung der Serie, die sie in den letzten Wochen abgeliefert haben", sagte er mit finsterer Miene zur anhaltenden Slalom-Krise und übte harsche Kritik an seinen Läuferinnen: "Ich kann nicht sagen, ich komme hierher und mache den Suppenkasper. Wir betreiben Leistungssport." Bei derart schlechten Leistungen sei es auch verständlich, so der Alpin-Direktor weiter, "dass man mal nicht so lustig drauf ist".

In Form für die WM in Vail/Beaver Creek (ab 2. Februar) ist außer Rebensburg derzeit keine DSV-Frau. Das weiß auch Wirth. "Man sieht generell, dass wir immer noch Bedarf haben. Das ist wahrscheinlich die Summe vieler kleiner Dinge", kommentierte sie die Leistungen in Österreich.

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