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DSV: Neureuther und Rebensburg sind schon in WM-Form

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Große Hoffnungen beim DSV  

Gute Aussichten für die WM: Neureuther und Rebensburg in Form

25.01.2015, 16:51 Uhr | sid, dpa

DSV: Neureuther und Rebensburg sind schon in WM-Form. Felix Neureuther ist vor der WM in den USA in Topform. (Quelle: dpa)

Felix Neureuther ist vor der WM in den USA in Topform. (Quelle: dpa)

Die Männer um Felix Neureuther so gut wie lange nicht mehr, bei den Frauen Viktoria Rebensburg mit guten Medaillenchancen: Die alpinen Rennläufer des Deutschen Skiverbandes (DSV) fliegen nach starken Leistungen an diesem Weltcup-Wochenende mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen zu den Weltmeisterschaften in Vail und Beaver Creek, Colorado (2. bis 15. Februar).

Besonders große Hoffnungen setzt Alpindirektor Wolfgang Maier derzeit in sein Männerteam. "Diese Truppe fährt eine sensationelle Saison. Da kann man nur stolz sein - egal was bei der WM passiert", sagte Maier in Kitzbühel.

Weltmeister Götze als Glücksbringer

Auf dem berühmten Ganslernhang stellte vor allem Neureuther einmal mehr seine Klasse unter Beweis. Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison fuhr der 30-Jährige aufs Podium. Er lag als Dritter 0,63 Sekunden hinter dem Schweden Mattias Hargin. Fußball-Weltmeister Mario Götze zitterte auf der Tribüne mit - und brachte Glück. "Glückwunsch zum Podestplatz, Felix", twitterte Götze noch vor Ort. Eine starke Leistung bot auch Linus Strasser aus München. Der 22-Jährige fuhr auf Rang 14 (1,78) und erreichte damit sein bislang bestes Weltcup-Ergebnis.

Auch Strasser bekommt WM-Ticket

Andreas Sander und Klaus Brandner nutzten bei der legendären Weltcup-Abfahrt auf der Streif mit guten Platzierungen ihre Chance und bekamen von Maier eine WM-Zusage. Auf die Frage, ob er dem Wunsch von Herren-Cheftrainer Mathias Berthold nach einem WM-Ticket für beide entsprechen werde, sagte Maier: "Ja, das werde ich." Nachdem bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi kein deutscher Speedfahrer am Start stand, werden es in Colorado demnach drei sein. Josef Ferstl hat die verbandsinterne Norm mit Rang sieben in Santa Caterina erfüllt. Auch Tobias Stechert ist qualifiziert, fällt wegen einer Knieverletzung aus dem Abschlusstraining in Kitzbühel aber mehrere Wochen aus und verpasst den Saisonhöhepunkt.

Bei den Technikern hatten Neureuther, Dopfer und Stefan Luitz ihre Tickets sowieso schon sicher, nun gab der Verband auch Strasser eine WM-Zusage. Luitz hat seine Oberschenkelverletzung auskuriert und soll am Freitag im Flugzeug gen Colorado sitzen. Philipp Schmid hat die halbe Norm erfüllt und ebenfalls Chancen auf eine Nominierung. Bei den Männern steht am Dienstag noch ein Slalom in Schladming an.

Rebensburg ist optimistisch

Bei den Frauen fand dagegen am Wochenende schon die WM-Generalprobe statt. Fürs Podium reichte es bei Viktoria Rebensburg in St. Moritz nicht - doch die 25-Jährige fliegt trotzdem optimistisch in die USA. "Ich weiß, dass ich schnell bin. Wenn ich von oben bis unten Gas gebe, kann ich hinschmecken", sagte die 25-Jährige.

Vierte in der Abfahrt und Achte im Super-G - Rebensburg fühlt sich für das Großereignis gerüstet. Sie habe gesehen, "dass ich dabei bin", betonte die Olympia-Siegerin, die schon längst in Colorado zu den heißen Medaillen-Kandidatinnen in den Speeddisziplinen zählt.

Klar hinter Lindsey Vonn

Beim Super-G von St. Moritz war der Abstand auf Siegerin Lindsey Vonn allerdings enorm. 1,99 Sekunden lag Rebensburg als Achte hinter der 30 Jahre alten Amerikanerin (1:23,55), die ihre Erfolgsgeschichte fortschrieb und ihren 64. Weltcup-Sieg feierte. Doch nach zuletzt zwei Ausfällen war die DSV-Skiläuferin mit angezogener Handbremse gefahren.

"Ich habe zuviel rausgenommen. Das ist schon ärgerlich", sagte sie selbstkritisch, "aber mit meiner Platzierung kann ich trotzdem leben". Da war der Frust am Samstag schon größer gewesen, als sie beim Sieg von Lara Gut (Schweiz) um 0,11 Sekunden an ihrer dritten Podestplatzierung des Winters vorbeigefahren war.

Am Montag wird der DSV nun sein Aufgebot für die WM benennen - und es wird unerwartet groß.

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