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Ski-WM 2015: Appell an Rebensburg: "Muss das letzte Hemd geben"

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Zu wenig Risiko  

Appell an Rebensburg: "Muss das letzte Hemd geben"

04.02.2015, 12:22 Uhr | sid

Ski-WM 2015: Appell an Rebensburg: "Muss das letzte Hemd geben". Victoria Rebensburg beim Super-G auf der WM-Piste in Beaver Creek. (Quelle: imago/GEPA)

Viktoria Rebensburg (Quelle: GEPA/imago)

Am Abend nach dem ersten Wettbewerb erlebte Viktoria Rebensburg gleich jenen Moment, den sie sich vor diesen alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausgemalt hatte: Im Ortszentrum von Vail lief die Siegerehrung, und sie wurde auf die Bühne gerufen. Und doch hätte sie wohl lieber darauf verzichtet, die österreichische Bundeshymne zu hören, die für die neue Super-G-Weltmeisterin Anna Fenninger von einem Kinderchor gesungen wurde. Rebensburg stand auf der Bühne, aber nicht auf dem Podest.

Das Protokoll des Internationalen Ski-Verbandes FIS sieht in aller Unbarmherzigkeit vor, dass die ersten Sechs eines jeden Rennens zur Siegerehrung müssen. Das ist eher eine Qual, wenn man wie Rebensburg nur Fünfte geworden ist, obwohl es doch eine Medaille hätte sein sollen. "Es war gut, aber eben nicht gut genug", sagte Rebensburg über das Rennen. Damit war fast alles gesagt. Fast. Denn die Enttäuschung über die verpasste Medaille wollte auch Rebensburg nicht wegdiskutieren.

Alpindirektor Wolfgang Maier, nie verlegen um eine kritische Analyse, glaubte zu wissen, warum es nicht gereicht hatte für Rebensburg: zu viele Fehler - und zu wenig Risiko. Rang fünf, das bedeute für die Abfahrt am Freitag, "dass sie nochmal ein bisschen zulegen muss". Sie dürfe "keine Reserven mehr übrig lassen". Bei einer WM zähle nun mal das Podium. Rebensburg, so hofft Maier, wisse nun: Für das Podium "muss man auch das letzte Hemd geben". Alles oder nichts.

Zweiter Angriff in der Abfahrt

Rebensburg selbst glaubt zu wissen, worauf es am kommenden Freitag beim zweiten Angriff auf eine Medaille ankommt, "und wenn man die letzten Rennen hernimmt", analysierte sie, "war es in der Abfahrt schon einen Tick besser als im Super-G". Tatsächlich ist Rebensburg Dritte im Abfahrtsweltcup - hinter Vonn und Fenninger. Vonn, davon ist auszugehen, wird mit aller Macht die nur überspielte Enttäuschung über Rang drei vergessen machen wollen. Aber Fenninger kann befreit auffahren.

Ein klein wenig war Rebensburg immerhin beteiligt daran, dass das erste Gold der WM eben nicht an Vonn ging, sondern an die 23 Jahre alte Fenninger, die als Erste im Super-G nach Gold bei Olympia auch Gold bei der WM gewann: "Ich habe mir den Lauf von Vicki oben angeschaut und mir gedacht: So habe ich das auch besichtigt. Ich habe mich bestätigt gefühlt." Der entscheidende Unterschied: Sie gewann Gold.

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