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Bode Miller bei Ski-WM 2015 schwer gestürzt - Sehne durchtrennt

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"Eine riesige Enttäuschung"  

Sehne durchtrennt: Heim-WM für Ski-Star Bode Miller beendet

06.02.2015, 08:05 Uhr | sid, dpa

Bode Miller bei Ski-WM 2015 schwer gestürzt - Sehne durchtrennt. Bode Miller stürzt auf der Raubvogel-Piste in Beaver Creek in Führung liegend. (Quelle: AP/dpa)

Bode Miller stürzt auf der Raubvogel-Piste in Beaver Creek in Führung liegend. (Quelle: AP/dpa)

Für US-Skistar Bode Miller ist die Heim-WM wegen einer im Super-G erlittenen Verletzung vorzeitig beendet. Der 37-jährige Publikumsliebling wurde nach Angaben des US-Skiverbands bereits in einem Krankenhaus in Vail operiert. Der viermalige Weltmeister war auf der Raubvogel-Piste in Beaver Creek heftig gestürzt. Ein Ski schlitzte ihm dabei unterhalb der Kniekehle die Wade auf. Dadurch wurde eine Sehne des Knies durchtrennt.

"Ich fühle mich glücklich, es hätte schlimmer kommen können", twitterte Miller nach dem womöglich letzten großen Rennen seiner Karriere mit einem Grinsen und erhobenem Daumen vom Krankenbett aus.

Miller fährt dennoch bis ins Ziel

Miller war bei seinem ersten Renneinsatz seit März 2014 rund eine Minute lang gut unterwegs gewesen. Dann, als ihn die Zuschauer erstmals vom Ziel aus sehen konnten, blieb er mit dem linken Arm an einer Torstange hängen, wurde herumgeschleudert, ausgehoben und durch die Luft gewirbelt. Miller knallte nach einer Drehung in der Luft auf den erst im November operierten Rücken, danach löste sich erst der eine, dann der andere Ski und der Amerikaner rutschte die Piste hinab.

Zunächst hatte Miller ins Publikum gewunken, als sei nichts gewesen, dann rappelte er sich selbstständig auf. Im Zielraum war dann unter seinem zerschnittenen Rennanzug eine klaffende Wunde erkennbar, die quer über die Wade ging.

Die Enttäuschung ist groß

"Das ist eine riesige Enttäuschung, vor allem für ihn persönlich. Eine wirklich große Enttäuschung", sagte US-Herren-Chefcoach Sasha Rearick am Rande der Mannschaftsführersitzung in Beaver Creek. "Im Team haben wir aber auch andere Jungs, die gut gefahren sind, als Bode nicht dabei war. Wir müssen nach vorne schauen und einen Weg finden, das Beste aus der Situation zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Abfahrt und der Kombination auch so gut abschneiden werden."

Der Super-G war Millers erster Rennstart in dieser Saison, vor zehn Wochen war er am Rücken operiert worden. "Dem Rücken geht es gut", sagte Rearick. Offen sei, ob Miller in dieser Saison noch ein Weltcup-Rennen bestreiten kann.

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