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Ski alpin: Österreich bejubelt Dreifacherfolg in der Abfahrt

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Ski alpin  

Österreich bejubelt Dreifacherfolg in der Abfahrt

21.02.2015, 15:12 Uhr | dpa

Ski alpin: Österreich bejubelt Dreifacherfolg in der Abfahrt. Der Österreicher Matthias Mayer gewann in Saalbach-Hinterglemm.

Der Österreicher Matthias Mayer gewann in Saalbach-Hinterglemm. Foto: Georg Hochmuth. (Quelle: dpa)

Saalbach-Hinterglemm (dpa) - Mit einem Dreifacherfolg beim Heim-Weltcup haben Österreichs Skirennfahrer Wiedergutmachung für die enttäuschende Abfahrt bei der Weltmeisterschaft in den USA geleistet.

Zwei Wochen nach der Pleite in den Rocky Mountains gewann Olympiasieger Matthias Mayer vor dem nur 0,02 Sekunden langsameren Max Franz und vor Hannes Reichelt in Saalbach-Hinterglemm. Weniger zufrieden sein konnte dagegen der Deutsche Skiverband: Einzig Andreas Sander auf Rang 20 gelang ein mit Blick auf die Startnummer ordentliches Resultat.

"Das war eine sehr schwere Abfahrt heute, dazu kam, dass die Sicht sehr schlecht war. Das hat es für alle sehr schwierig gemacht, es gab viele Ausfälle", sagte Sander. "Ich hatte etwas Glück mit der Sicht, habe es aber im oberen und unteren Abschnitt verschenkt. Da war mehr drin." Josef Ferstl wurde 25., Thomas Dressen kam auf Rang 39, Klaus Brandner schied aus. "Das ist ärgerlich", sagte Brandner.

Auf der neu angelegten Schussfahrt im Land Salzburg zeigte Mayer die beste Leistung aller 56 Starter und war knapp schneller als Teamkollege Franz. "Man braucht bei dieser Sicht sehr viel Courage, dass man das so durchzieht. Man sieht keine Wellen, da schlägt es einem die Ski nur so um die Ohren", sagte er. "Mit zwei Teamkollegen am Stockerl zu stehen ist etwas Besonderes. Heute sind die Hundertstel zurückgekommen - es tut mir natürlich leid für den Max."

Bei der WM in Beaver Creek war sogar der schlechteste Fahrer der Erzrivalen aus der Schweiz noch besser als der beste Österreicher, wütende Kommentare in der Heimat waren die Folge. Nun bejubelten die Zuschauer den ersten Dreier auf einem Abfahrts-Podest im Weltcup seit mehr als neun Jahren. Zuletzt hatten Hermann Maier, Klaus Kröll und Andreas Buder im Januar 2006 auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen alle anderen Nationen vom Podium verdrängt.

Glückwünsche kamen auch von Marcel Hirscher, der im Super-G am Sonntag selbst Punkte sammeln will und dessen Chancen auf den vierten Gesamtweltcupsieg nacheinander weiter gestiegen sind. Sein Verfolger Kjetil Jansrud aus Norwegen wurde einen Tag nach seinem Beinahe-Sturz im Training samt ausgeschlagenem Zahn nur 14., dafür gab es lediglich 18 Zähler. Vier Wochen vor dem Weltcup-Finale in Méribel beträgt sein Rückstand auf den Österreicher Hirscher 162 Punkte.

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