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Ski alpin 2015: Svindal und Vonn sind bei Abfahrten vorn

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Ski alpin  

Svindal und Vonn bei Abfahrten vorn - Deutsche schwach

05.12.2015, 15:04 Uhr | dpa

Ski alpin 2015: Svindal und Vonn sind bei Abfahrten vorn. Aksel Lund Svindal gewann die Abfahrt in Beaver Creak vor Landsmann Kjetil Jansrud.

Aksel Lund Svindal gewann die Abfahrt in Beaver Creak vor Landsmann Kjetil Jansrud. Foto: John G. Mabanglo. (Quelle: dpa)

Beaver Creek/Lake Louise (dpa) - Die Ski-Stars Aksel Lund Svindal und Lindsey Vonn haben zu Beginn des zweiten Nordamerika-Wochenendes der alpinen Weltcup-Saison beeindruckende Abfahrtssiege gefeiert.

Nachdem Svindal in Lake Louise seinen dritten Erfolg in Serie in diesem Winter einfuhr, war Rekord-Athletin Vonn auf ihrem Lieblingshang von Lake Louise einmal mehr eine Klasse für sich.

Die Amerikanerin setzte sich vor den Österreicherinnen Cornelia Hütter (+0,58 Sekunden) und Ramona Siebenhofer (+1,07) durch und schrieb damit weiter Geschichte: Dies war ihr 16. Weltcup-Erfolg im kanadischen Wintersportort - allein 13 davon gelangen in der Abfahrt. Insgesamt steht die 31-Jährige nun bei 68 Siegen im Weltcup.

Von solchen Zahlen ist Viktoria Rebensburg weit entfernt. Die derzeit beste deutsche Speed-Fahrerin schaffte es nicht unter die Top Ten und wurde nur Elfte. Ein Lichtblick aus deutscher Sicht war der 28. Rang von Patrizia Dorsch. Die 21-Jährige holte erstmals Weltcup-Punkte.

Auch beim Erfolg von Svindal vor Landsmann Kjetil Jansrud (+0,30) und Guillermo Fayed aus Frankreich (+0,70) enttäuschten die deutschen Athleten: Keiner der drei DSV-Starter kam in die Punkte. Josef Ferstl hatte die besten Chancen, stürzte aber nach starker Zwischenzeit. "Das ist wieder bitter", sagte er und haderte mit der Stelle, bei der es ihn aushob und in den Fangzaun schleuderte. "Saudumm! Von 100 Mal passiert mir das einmal." Immerhin blieb er unverletzt und geht von einem Start im Super-G aus.

Auch Klaus Brandner kam nach einem Torfehler nicht ins Ziel, Thomas Dreßen war angeschlagen gar nicht erst angetreten. Als einziger Deutscher in der Wertung landete Andreas Sander auf dem 36. Platz.

Svindal dagegen war schon wieder nicht zu schlagen. Nach einer einjährigen Pause wegen eines Achillessehnenrisses ist der zweimalige Weltcup-Gesamtsieger in Topform und feierte seinen 28. Weltcupsieg. "Ich glaube, ich habe seit der letzten Saison alles richtig gemacht", meinte er. "Das Material ist perfekt und in einem Team mit den besten Abfahrern zu trainieren ist super."

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