Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Ski alpin >

Ski alpin 2015: Abfahrer Josef Ferstl sucht den Rhythmus

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ski alpin  

Abfahrer Ferstl auf der Suche nach dem Rhythmus

05.12.2015, 15:06 Uhr | dpa

Ski alpin 2015: Abfahrer Josef Ferstl sucht den Rhythmus. Ein kleiner Fehler von Josef Ferstl machte die gute Position zunichte.

Ein kleiner Fehler von Josef Ferstl machte die gute Position zunichte. Foto:John G. Mabanglo. (Quelle: dpa)

Beaver Creek (dpa) - Josef Ferstl schüttelte den Kopf. Wieder war der deutsche Skirennfahrer hoffnungsvoll in eine Abfahrt gestartet, und wieder musste er im Ziel erklären, was schiefgelaufen war.

Nach dem vermurksten Saisonstart in Lake Louise mit zwei Plätzen in den hinteren Punkterängen sollte in Beaver Creek endlich ein vorderer Rang her, Form und Trainingsleistungen passten. Dann aber machte ein kleiner Fahrfehler alles zunichte, und am Ende konnte der Oberbayer froh sein, sich nicht verletzt zu haben. Als hoffnungsvollster deutscher Speed-Fahrer hat Ferstl seinen Rhythmus noch nicht gefunden.

"Ich bin einfach drauflos gefahren, hab' versucht, so schnell wie möglich zu sein, es war eigentlich nicht dramatisch", berichtete der 26-Jährige. Bei einem Rechtsschwung hatte er auf der "Birds-of-Prey"-Piste verkantet, konnte sich nicht mehr fangen und rauschte in den Fangzaun. Nach ein paar bangen Augenblicken stand er aber auf und fuhr mit hängendem Kopf ins Ziel.

"Das ist saudumm", haderte der Athlet des SC Hammer nahe Traunstein, "von 100 Mal passiert mir das einmal." Er habe den Schwung etwas zu früh angesetzt, einen Druck gespürt und sei abgehoben. "Dann habe ich mich nicht mehr abfangen können. Es ist wieder bitter."

Besonders bitter ist der Ausfall mit Blick auf die Zwischenzeiten: Vor seinem Abflug hatte Ferstl die siebtschnellste Zeit geboten, sein Trainer Christian Schwaiger meinte anschließend sogar: "Er war auf dem Weg unter die besten fünf." Ferstls bestes Weltcup-Resultat ist bislang ein siebter Platz bei der Abfahrt 2014 in Santa Caterina.

In solche Regionen will er wieder vorstoßen und sich etablieren. Am Wochenende zuvor hatte es den ersten kleinen Rückschlag gegeben. "Er war in Lake Louise ein bisschen zu passiv, das wollten wir hier korrigieren. Er war aggressiv und schnell unterwegs", fand Schwaiger.

Dass neben Ferstl auch Klaus Brandner ausschied, Thomas Dreßen gar nicht angetreten war und Andreas Sander als einziger Deutscher in der Wertung auf dem 36. Platz keine Punkte holte, machte den Freitag zu einem Nachmittag zum Vergessen für den Deutschen Skiverband.

Da konnte man nur noch neidisch in Richtung norwegisches Team blicken, das in Seriensieger Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud nicht nur die Ränge eins und zwei eroberte, sondern auch Aleksander Aamodt Kilde als 16. noch relativ weit nach vorn brachte. "Wir pushen uns gegenseitig extrem", sagte Svindal zur Trainingsgruppe. Kilde schaffte es in seiner Karriere übrigens noch nie unter die Top Ten einer Abfahrt - noch ein Indiz, was für Ferstl aktuell möglich wäre.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal