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Ski alpin: Kein Riesenslalom in Adelboden, kaum Chancen auf Slalom

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Ski alpin in Adelboden  

Kein Riesenslalom in Adelboden, kaum Chancen auf Slalom

09.01.2016, 11:50 Uhr | dpa

Ski alpin: Kein Riesenslalom in Adelboden, kaum Chancen auf Slalom. Der Riesenslalom von Adelboden wurde abgesagt.

Der Riesenslalom von Adelboden wurde abgesagt. Foto: Peter Schneider. (Quelle: dpa)

Adelboden (dpa) - Felix Neureuther war sehr enttäuscht über die Riesenslalom-Absage in Adelboden. "Es ist einfach schade. Das ist eines der schönsten Rennen im ganzen Jahr. Schon bei der Auslosung waren so viele Menschen", sagte der Skirennfahrer in der Schweiz.

Der erste große Klassiker des Jahres war kurz zuvor wegen der schlechten Wetterbedingungen abgesagt worden. Regen, Nebel und die zu hohen Temperaturen machten einen Wettkampf auf dem legendären Chuenisbärgli unmöglich. Der Skiweltverband FIS entschied deswegen eine Stunde vor dem geplanten Start auf Absagen. "Wie immer in solchen Fällen ist die Sicherheit der Läufer oberste Priorität. Die Entscheidung war dann sehr einfach, weil die Sicherheit der Läufer nicht mehr gegeben war", erklärte FIS-Renndirektor Markus Waldner.

Ob der für Sonntag angesetzte Slalom stattfinden kann war fraglich. "Wenn es schon jetzt nicht geht - und die Wettervorhersage ist ja konstant gleich negativ - kann ich mir das nur schwer vorstellen, dass man da einen wettkampftauglichen Hang zusammenbekommt", meinte der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier. "Wir werden unser Bestes geben, um morgen einen Slalom zu haben. Es wird nicht einfach. Das ist sicher", sagte Waldner.

Für dessen Entscheidung hatten die DSV-Verantwortlichen Verständnis. "Wir haben selber gesehen, dass sechs, sieben Tore vom Untergrund komplett nicht haltbar waren. Du bist komplett bis auf den Boden runtergefallen", sagte Maier. Neureuther hätte es zumindest gerne probiert. Auf den Slalom wollte er sich normal vorbereiten und im Fernsehen Biathlon verfolgen.

Die Veranstalter versuchten, die schon angereisten mehreren tausend Zuschauer mit Party-Musik bei Laune zu halten. "Es tut mir brutal leid für die Veranstalter. Wenn du 30 000 Leute da hast und musst absagen, das ist bitter", sagte Herren-Cheftrainer Mathias Berthold.

Waldner will den Riesenslalom an anderer Stelle nachholen: "Ich habe schon einige Überlegungen gemacht. Es ist jetzt noch ein bisschen zu kurzfristig. Aber in den nächsten Tagen werde ich das bekanntgeben."

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