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Slalom in Schladming: Neureuther im Pech, Stehle überrascht

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Nacht-Slalom in Schladming  

Neureuther im Pech, Stehle überrascht

27.01.2016, 07:27 Uhr | t-online.de, dpa

Slalom in Schladming: Neureuther im Pech, Stehle überrascht. Enttäuscht: Felix Neureuther sitzt nach seinem Ausscheiden im Schnee. (Quelle: Reuters)

Enttäuscht: Felix Neureuther sitzt nach seinem Ausscheiden im Schnee. (Quelle: Reuters)

Was für ein Pech! Felix Neureuther hat seinen ersten Saisonsieg verpasstDer 31-Jährige aus Partenkirchen schied im zweiten Durchgang beim Nacht-Slalom von Schladming aus, nachdem er im ersten Lauf noch Bestzeit gefahren war. Bester Deutscher war so überraschend Dominik Stehle, der als Vierter sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis herausfuhr. 

Der Sieg ging an den Norweger Henrik Kristoffersen, Platz zwei belegte der Österreicher Marcel Hirscher. Dritter wurde der Russe Alexander Choroschilow. Fritz Dopfer kam auf den fünften Rang.

Traurig im Schnee

Nach dem bitteren Fehler mit dem Ziel schon in Sichtweite saß Neureuther traurig im Schnee und blickte auf das Sieger-Trio. Mit Zwischenbestzeit fädelte er ein und musste den ersten Platz erneut Kristoffersen überlassen. Für den Norweger war es vor mehr als 40.000 Zuschauern der sechste Sieg im siebten Slalom des Winters. "Schon sehr schade. Auf alle Fälle. Ein Einfädler ist immer bitter", sagte Neureuther.

Hirscher schob sich mit einer phänomenalen Aufholjagd von Rang 22 nach dem ersten Lauf noch auf Platz zwei. Ähnlich schnell war Stehle unterwegs, der nur knapp seine erste Podestplatzierung verpasste. Er konnte seine Platzierung so dicht am Podest gar nicht fassen. "Das ist echt Wahnsinn", bemerkte der 29-Jährige nach Jahren mit vielen Rückschlägen. "Mit einem vierten Platz habe ich wirklich nicht gerechnet. Unglaublich."

"Ich war eher Passagier"

Die Geschichte des Abends war trotz der guten Mannschaftsleistung dennoch Neureuthers bitteres Aus. Der 31-Jährige muss weiter auf seinen zwölften Erfolg im Weltcup warten. Letztmals hat er im Januar 2015 in Wengen gewonnen. Zudem bleibt er auf der Schladminger Planai, wo er 2013 WM-Silber geholt hatte, weiterhin ohne den ersehnten obersten Platz auf dem Podest.

Nach sieben Rennen mit Platzierungen jenseits des Podiums war Neureuther bei seinem famosen ersten Lauf nicht wiederzuerkennen - und lieferte selbst die Erklärung dafür. Seit dem Vortag fahre er mit einem neuen Schuh, und dadurch habe er "wieder das Gefühl gehabt, dass ich Skifahren kann", sagte der Partenkirchener. Mit dem alten Paar habe er keine kurzen Schwünge mehr fahren können, "ich war eher Passagier und bin gefahren, wie ich mich nicht kenne".

Hirschers Brille falsch montiert

Lokalmatador Hirscher gelang nach einem katastrophalen ersten Lauf mit mehr als zweieinhalb Sekunden Rückstand auf seinen langjährigen Rivalen Neureuther dank des furiosen Finales noch ein versöhnlicher Abend. Verantwortlich für den großen Rückstand machte er Probleme mit seiner Skibrille.

Das Glas sei falsch herum angebracht worden und deswegen schon früh im Lauf beschlagen. "Der Tag ist gelaufen für mich", unkte der viermalige Gesamtweltcupsieger schon vor dem entscheidenden Durchgang im ORF - um dann im Gegensatz zu Neureuther doch noch aufs Podest zu fahren.

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