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Ski alpin: Stefan Luitz im Riesenslalom auf Rang fünf

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Nach Rang zwei im 1. Lauf  

Stefan Luitz verpasst Podestplatz knapp

26.02.2016, 14:55 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Ski alpin: Stefan Luitz im Riesenslalom auf Rang fünf. Das war knapp: Stefan Luitz hat den erhofften Podestplatz verpasst. (Quelle: Reuters)

Das war knapp: Stefan Luitz hat den erhofften Podestplatz verpasst. (Quelle: Reuters)

Stefan Luitz hat den ganz großen Coup verpasst. Der Ski-Rennfahrer lag nach dem ersten Durchgang beim Weltcup-Riesenslalom im österreichischen Hinterstoder auf dem zweiten Rang. Im zweiten Lauf fiel er noch auf Platz fünf zurück, womit Luitz direkt vor Teamkamerad Felix Neureuther landete.

Der Sieg ging an den Franzosen Alexis Pinturault, der auch nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Hinter dem Sieger landeten Marcel Hirscher (Österreich/+0,79 Sekunden) und seinem Landsmann Thomas Fanara (+0,92).

Überraschungsmann Benedikt Staubitzer fuhr als Elfter zu seinem besten Resultat seiner Karriere. Fritz Dopfer fiel im zweiten Lauf von Rang acht auf Rang 19 zurück - dennoch: Ein besseres Teamergebnis war in einem Riesentorlauf seit Dezember 2013 in Alta Badia nicht gelungen.

Neureuther fehlt der "letzte Punch"

Bei eisigen Bedingungen hatte Luitz als Zweiter nach dem ersten Durchgang die besten Chancen auf eine Podestplatz, fiel im Finish aber zurück. "Ich wollte voll riskieren, aber die paar Fehler waren zu viel. Aber lieber so, als es runterzubremsen", sagte der Allgäuer im ZDF.

Neureuther zeigte sich zufrieden, vor allem im Hinblick auf den bis dato letzten Riesentorlauf in Japan, den er abgeschlagen auf Platz 15 beendet hatte. "Ich habe probiert zu attackieren, aber das ist leichter gesagt als getan." Der "letzte Punch" habe gefehlt, sagte der deutsche Weltcup-Rekordsieger und verwies dabei unter anderem auf die wesentlich aggressiveren Pinturault und Hirscher.

Freude bei Staubitzer, Enttäuschung bei Dopfer

Der Österreicher Hirscher wurde vor Thomas Fanara aus Frankreich Zweiter und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf den am Freitag viertplatzierten Norweger Henrik Kristoffersen aus.

Für die größte Überraschung aus deutscher Sicht sorgte der 25-jährige Staubitzer. "Ich habe einfach versucht, so Ski zu fahren wie im Training. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen", sagte er.

Ganz anders war die Gemütslage bei Fritz Dopfer. Zum fünften Mal verpasste er im sechsten Riesentorlauf der Saison die Top Ten deutlich.

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