Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport > Ski alpin >

Garmisch 2017: Horror-Stürze überschatten Abfahrt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ganong gewinnt, Sander auf 14  

Horror-Stürze überschatten Abfahrt in Garmisch

27.01.2017, 18:42 Uhr | sid

Garmisch 2017: Horror-Stürze überschatten Abfahrt. Steven Nyman wird nach seinem Sturz vom Hubschrauber abtransportiert. (Quelle: dpa)

Steven Nyman wird nach seinem Sturz vom Hubschrauber abtransportiert. (Quelle: dpa)

Der Premierensieg des US-Amerikaners Travis Ganong bei der alpinen Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen ist von einigen spektakulären und schweren Stürzen überschattet worden.

Der Franzose Valentin Giraud Moine kam auf der eisigen und schwierigen Kandahar-Strecke ebenso zu Fall wie Erik Guay (Kanada) und Steven Nyman (USA). Das Rennen musste immer wieder unterbrochen werden.

Giraud Moine, der zuletzt auf der Streif in Kitzbühel Platz zwei belegt hatte, kugelte sich bei seinem Sturz nach Angaben des OK beide Knie aus. Zudem erlitt er Bänderverletzungen. Nyman stürzte nach dem Kramersprung und erlitt "Bänderverletzungen höheren Grades". Der Franzose Guillermo Fayed muss eine Knochenstauchung auskurieren.

Selbst Lindsey Vonn schockiert

Ganong siegte in 1:53,71 Minuten vor dem Norweger Kjetil Jansrud (0,38 Sekunden zurück) und Peter Fill (Italien/0,52). Es war der erste Sieg eines Rennläufers aus den USA auf der legendären Kandahar. Andreas Sander (Ennepetal/1,52) belegte Rang 14. Josef Ferstl (Hammer/2,44) wurde 20., Thomas Dreßen (Mittenwald/3,89) und Dominik Schwaiger (Königssee/5,44) fuhren auf die Ränge 37 und 42.

"Es ist heute am Limit. Ich denke, die FIS muss bis morgen etwas tun", sagte Jansrud. Selbst US-Skistar Lindsey Vonn war nach dem Abfahrtstraining der Frauen in Cortina d'Ampezzo schockiert von den TV-Bildern aus Garmisch. "Ich kann nicht mehr hinsehen. Soviele Stürze und Verletzungen. Das ist verrückt", schrieb Vonn bei Twitter.

Renndirektor erwidert Kritik

Markus Waldner, Renndirektor des Internationalen Skiverbandes FIS, erwiderte aufkommende Kritik an den Pistenbedingungen mit dem Hinweis, er habe die Kandahar noch nie in einem so guten Zustand gesehen. "Natürlich sind wir nicht happy", sagte er zu den Stürzen und ergänzte: "Ich glaube, dass diese Kitzbühel-Woche enorm viel Energie gekostet hat, ich habe die Läufer müde gesehen. Man kommt hierher, hat es vielleicht ein bisschen auf die leichte Schulter genommen ... aber die Kandahar verzeiht nicht." Den tückischen Kramersprung versprach er trotzdem nochmals zu entschärfen.

Das heutige Rennen war der Ersatz für die ausgefallene Lauberhorn-Abfahrt in Wengen/Schweiz. Am Samstag (12.00 Uhr) folgt in Garmisch noch eine Abfahrt, am Sonntag (10.15/13.15 Uhr) findet ein Riesenslalom mit Lokalmatador Felix Neureuther statt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Nur online: neue Wiesn-Looks für Damen, Herren & Kinder
bei tchibo.de
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017