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Nur Neumayer überzeugt beim Saisonauftakt

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Skispringen  

Nur Neumayer überzeugt beim Saisonauftakt

12.02.2010, 22:44 Uhr | dpa

DSV-Springer Michael Neumayer (Foto: imago)DSV-Springer Michael Neumayer (Foto: imago) Für Michael Uhrmann wuchsen die Bäume beim Comeback noch nicht in den Himmel, Michael Neumayer konnte dagegen über eine kaum erwartete Top-Ten-Platzierung jubeln. Der Berchtesgadener belegte im finnischen Kuusamo den neunten Platz und frohlockte danach: "Ich bin happy. Die Schufterei im Sommer hat sich gelohnt." Sieger im ersten Einzelspringen der Saison wurde der Österreicher Thomas Morgenstern mit Sprüngen von 146,5 und 137 Metern vor den Norwegern Björn Einar Romören (143+139) und Tom Hilde (142+138,5).

Uhrmann mit Comeback zufrieden

Mit einem Satz auf 139,5 Meter beseitigte Uhrmann im ersten Durchgang die letzten Selbstzweifel. "Das war der erste Sprung, bei dem ich am Schanzentisch 100 Prozent gegangen bin", berichtete der Bayer, "nur bei der Landung war ich etwas vorsichtig". Im Finale fiel er jedoch bei 110 Metern vom Himmel und im Klassement vom 9. auf den 25. Platz zurück. Dabei wurde er auch Opfer einer ungewöhnlichen Anlaufverkürzung, denn anstatt eine Luke runter zu gehen schnitten die Organisatoren einen halben Meter vom Schanzentisch ab. "Es war vielleicht ganz gut, dass noch nicht alles rund lief", meinte Uhrmann und fügte hinzu: "Ich habe hier viel mehr erreicht, als ich gedacht hätte. Wenn ich einhundertprozentig fit bin, kann ich wieder vorne dabei sein."

Neumayer: "Es macht einfach Spaß"

Eine Klassevorstellung lieferte erneut Neumayer ab. Der Berchtesgadener, der im Vorjahr wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen war, segelte auf 139 und 133 Meter. "Es gefällt mir, dass es so gut funktioniert. Es macht einfach Spaß", sagte der 28-Jährige, der bei der Landung sogar noch Punkte einbüßte. "Ich bin noch nicht so sicher mit dem Knie, dass ich den Telemark bombensicher setzen kann. Aber das bekomme ich auch noch in den Griff", meinte Neumayer.

Schmitt und Späth springen hinterher

Frustriert und ohne Kommentar verließ dagegen Martin Schmitt nach seinem verpatzten Saisonauftakt die Schanze. Der viermalige Weltmeister kam mit Sprüngen von 129,5 und 114 Metern nicht über den enttäuschenden 28. Platz hinaus. Völlig von der Rolle präsentierte sich auch Georg Späth. Der Oberstdorfer schied mit 116,5 Metern im ersten Durchgang als 45. aus und stellte enttäuscht fest: "Ich bin wieder in alte Fehlermuster zurückgefallen."

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