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DSV-Team auf dem Treppchen

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Skispringen  

DSV-Team auf dem Treppchen

12.02.2010, 22:44 Uhr | dpa

Mit einem Sprung auf 135.5 Meter sicherte Michael Neumayer den deutschen Springern Platz drei im Teamspringen. (Foto: AFP)Mit einem Sprung auf 135.5 Meter sicherte Michael Neumayer den deutschen Springern Platz drei im Teamspringen. (Foto: AFP) Die deutschen Skispringer haben sich ihr erstes Erfolgserlebnis verschafft. Beim nachgeholten Team-Wettbewerb kamen Felix Schoft, Michael Uhrmann, Martin Schmitt und Michael Neumayer im finnischen Kuusamo mit 497,7 Punkten auf Platz drei. Den Sieg holte sich Gastgeber Finnland mit Ville Larinto, Kalle Keituri, Harri Olli und Matti Hautamäki mit 540,1 Punkten.

Platz zwei ging an Weltmeister Österreich (534,3). Die deutschen Athleten profitierten auch von je einem Ausfall in den Teams von Norwegen und Russland. Der Wettbewerb wurde nur in einem Durchgang entschieden.

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Weltcup Ergebnisse Skispringen

Schuster: "Lohn für die Arbeit erhalten"

Der Aufwärtstrend der Deutschen war sichtbar, doch der neue Bundestrainer Werner Schuster war zuvor im Einzel alles andere als zufrieden. "Nach dem durchwachsenen Beginn haben wir uns gut reingekämpft und den Fokus nicht verloren. Mit dem dritten Platz haben wir sogar schon einen Lohn für die Arbeit erhalten", sagte der Österreicher.

Der Schweizer Simon Ammann siegte im Einzelspringen in Kuusamo. (Foto: AFP)Der Schweizer Simon Ammann siegte im Einzelspringen in Kuusamo. (Foto: AFP)

Neumayer Zwölfter im Einzelspringen

Den ersten Einzelwettkampf der neuen Saison gewann Simon Ammann. Der Schweizer setzte sich mit 260,5 Punkten für Sprünge auf 131 und 126,5 Meter vor den Österreichern Wolfgang Loitzl und Gregor Schlierenzauer durch. Bester Deutscher war Michael Neumayer auf Platz zwölf. Der Berchtesgadener sprang 111 und 129 Meter weit. Michael Uhrmann und Severin Freund kamen auf die Ränge 21 bzw. 26. Martin Schmitt und Felix Schoft hatten das Finale verpasst.

Debakel blieb aus

Das befürchtete Debakel blieb aus, doch Bäume rissen die deutschen Skispringer nicht aus. "Die Ergebnisse muss man differenziert betrachten. Die nackten Zahlen sind nicht berauschend, aber die Arbeitsweise ist intakt", sagte Schuster, der auf die schwierigen Bedingungen und den Gemütszustand der Springer verwies. "Es ist nicht leicht für die Athleten, wenn sie verunsichert sind. Wir haben einen riesigen Berg Arbeit vor uns", betonte der Österreicher und hatte für Neumayer ein Lob parat: "Er ist auf einem guten Weg."

Neumayer: "Winter hat gerade erst begonnen"

Der Berchtesgadener wusste zu gefallen. Bei seinem ersten Versuch auf 111 Meter wurde Neumayer vom Wind verweht. "Der Sprung war gar nicht so schlecht, ich hatte nur etwas wenig Fahrt im Anlauf", sagte er und kam dann im zweiten Durchgang immerhin auf 129 Meter. "Der war eigentlich schlechter als der erste. So ist es aber nun mal im Leben. Bei mir passt es halt noch nicht ganz, aber der Winter hat gerade erst begonnen", philosophierte der 29-Jährige. "Ich bin nicht wirklich zufrieden, obwohl es ein Stück besser war als am Freitag. Mein Anspruch ist es, mit den Besten mitzuhalten", sagte Uhrmann zu seinem 21. Platz.

Martin Schmitt im Pech

Viel schlimmer als ihn erwischte es Martin Schmitt. Der viermalige Weltmeister kam bei starkem Rückenwind im ersten Durchgang schon bei 100,5 Meter zur Landung und verpasste das Finale. "Für die Jury war es sehr schwer. Bei etwas weniger Rückenwind würde es auch aus dieser Luke sehr weit gehen. So wie es bei mir war, macht es aber keinen Sinn", hakte Schmitt den Wettkampf ab.

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