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Skispringen: Martin Schmitt knapp am Podium vorbeigesegelt

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Skispringen  

Schmitt ganz knapp am Podium vorbeigesegelt

12.02.2010, 22:44 Uhr | sid

Platz vier in Engelberg: Martin Schmitt (Foto: imago)Platz vier in Engelberg: Martin Schmitt (Foto: imago) Martin Schmitt riss in Engelberg die Fäuste in den Himmel, als er mit den Plätzen vier und sieben in die Rolle des Tournee-Geheimfavoriten geschlüpft war. Bei der Generalprobe eine Woche vor Beginn der Vierschanzentournee in Oberstdorf fehlten dem viermaligen Skisprung-Weltmeister am Sonntag nur 6,1 Punkte zu seinem ersten Podestplatz seit 21 Monaten, während Lokalmatador Simon Ammann und Gregor Schlierenzauer als Sieger in der Schweiz gefeiert wurden.

"Das gibt Selbstbewusstsein, ich bin auf Schlagdistanz zu den Besten. Ich habe eine sehr gute Tendenz, habe noch Reserven und kann über Weihnachten Kraft tanken", erklärte Schmitt und freute sich über 6000 Schweizer Franken Weihnachtsgeld.

Weltcup Ergebnisse Skispringen

Schmitt: "Ich setze mich nicht unter Druck"

"Natürlich habe ich durch meine Siege in Oberstdorf gute Erinnerungen an die Tournee im Kopf. Aber ich setze mich nicht unter Druck und sage: Ich siege." Vielleicht könne er ja den in Engelberg noch knapp verpassten Podestplatz bei der Tournee nachholen. Schmitt fühlt sich vor dem ersten Saisonhöhepunkt so gut in Form wie seit seinen großen Erfolgszeiten nicht mehr - von 1998 bis 2000 hatte er in Oberstdorf jeweils das Auftaktspringen des Skisprung-Grand-Slam gewonnen.

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Plötzlich einer der Geheimfavoriten

Nach nunmehr fünf Top-Ten-Plätzen in Serie hält ihn selbst der doppelte Skiflug-Weltmeister Schlierenzauer für einen Geheimfavoriten: "Ich rechne bei der Tournee nicht nur mit der Schweiz und Österreich, sondern auch mit Deutschland. Zum Beispiel mit einem Routinier wie Martin Schmitt." Mit seinem zweiten Sprung auf 134 Meter war Schmitt in Engelberg bereits besser als der österreichische Sieger Schlierenzauer, der mit 264,1 Punkten vor seinem Landsmann Wolfgnag Loitzl (262,4) und Ammann (260,0) gewann.

Im Gesamtweltcup schon auf Rang sechs

Am Vortag war der 30-Jährige Schmitt nach einem verunglückten ersten Sprung von Platz 28 "mit Wut im Bauch" noch auf Position sieben vorgesprungen: "Das war sehr wichtig für mich. Die Qualität meiner Sprünge wird immer besser." Ammann hatte hier mit 275,4 Zählern die 30.000 Schweizer Franken Siegprämie vor Loitzl (273,2) und Schlierenzauer (265,7) abgeräumt. Im von Ammann angeführten Gesamtweltcup rückte Schmitt auf Position sechs vor.

Alte Garde als Hoffnung für die Deutschen

Michael Neumayer als Neunter am Samstag und Michael Uhrmann als Zehnter am Sonntag rundeten das starke deutsche Teamresultat an der Titlisschanze ab. Uhrmann meinte zu Schmitts Leistung ironisch: "Unglaublich in dem Alter. Aber wir 30-Jährigen sind halt die Hoffnung für das deutsche Skispringen." Bundestrainer Werner Schuster hofft bei der Tournee auf einen weiteren Aufschwung bei seinen Oldies: "Die Mannschaft hat in Engelberg Moral gezeigt. Wir haben mit Neumayer, Uhrmann und Schmitt drei Springer mit Top-Ten-Potenzial für die Tournee. Martin kann sogar an die Podestplätze ranschnuppern, wenn alles gut läuft."

Ordentliches Comeback von Hocke

Die klaren Tourneefavoriten Ammann und Schlierenzauer seien derzeit "ein Stück voraus", dahinter sei aber alles dicht beieinander. Stephan Hocke, Team-Olympiasieger von 2002, schaffte nach seinem Vierfachsieg im Continentalcup mit den Plätzen 21 und 22 ein ordentliches Weltcup-Comeback. Ein Teil des deutschen Teams wird am Montag noch einmal in Tournee-Auftaktort Oberstdorf trainieren. Schuster: "Dann sollen sich die Jungs zu Weihnachten erholen. Wir werden ausgeruht noch stärker sein." Martin Schmitt darf nach seinem starken Auftritt von Engelberg schon vorzeitig in den Weihnachtsurlaub - und will sich bei der Tournee selbst bescheren.

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