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Schmitt muss sich mit Rang 15 begnügen

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Neujahrsspringen - Qualifikation  

Schmitt muss sich mit Rang 15 begnügen

16.08.2010, 12:38 Uhr | dpa

Skeptischer Blick vorm Neujahrsspringen: Martin Schmitt. (Foto: Reuters)Skeptischer Blick vorm Neujahrsspringen: Martin Schmitt. (Foto: Reuters) Deutschlands Skispringer haben in der Qualifikation für das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee einen kleinen Dämpfer erhalten, können aber dennoch mit einem guten Gefühl in das Jahr 2009 hineingehen. Neben dem gesetzten Martin Schmitt schafften am Silvestertag weitere sieben DSV-Starter die Qualifikation für den Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen.

Sieger der Ausscheidung wurde Gregor Schlierenzauer mit einem Satz auf 135 Meter. Der Österreicher trifft im K.-o.-Duell des ersten Durchgangs auf Tournee-Spitzenreiter Simon Ammann aus der Schweiz, der auf die Qualifikation verzichtete.

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Schmitt nutzt die Zeit zum Training

Bei schwierigen Bedingungen mit ständig wechselndem Wind schafften neben Schmitt auch der überraschend starke Pascal Bodmer mit 126 Metern, Stephan Hocke (123,5), Michael Uhrmann (122), Michael Neumayer (121), Tobias Bogner (119,5) Andreas Wank (119) und Felix Schoft (116,5) die Qualifikation. "Martin hat den Tag zum Training genutzt. Er hatte bei seinem letzten Sprung wenig Druck unter dem Ski und hat sein Flugsystem nicht gleich gefunden. Aber es ist nichts passiert, er ist gestählt", sagte Bundestrainer Werner Schuster

"Die Bedingungen sind immer turbulenter geworden"

Der zum Auftakt mit Platz fünf überzeugende Schmitt musste sich mit 122,5 Metern und Rang 15 begnügen, sah aber ebenfalls keinen Grund zur Unruhe. "Die Bedingungen sind immer turbulenter geworden. Für mich war das wie ein Trainingssprung", sagte der 30-Jährige, der das Jahr mit einem gemeinsamen Essen im Kreis seiner Teamkollegen ausklingen lassen wollte. "Ich werde den Abend ruhig verbringen. Wenn man am nächsten Tag einen Wettkampf bestreiten muss, hat Silvester nicht die riesen Bedeutung", sagte Schmitt.

Neumayer: "Zwei, drei Gläser Sekt sind okay"

"Lange gefeiert wird nicht", sagte auch der erleichterte Uhrmann. "Es war schwierig. Vor allem im ersten Flugdrittel gab es viel Seitenwind", berichtete der Bayer. Ähnlich äußerte sich Neumayer: "Es war eine Lotterie und absolut nicht einfach. Ich habe einen richtig guten Sprung gemacht, aber der war auch nötig." Entsprechend zufrieden verabschiedete sich der Vorjahres-Dritte zur Silvesterfeier ins Team-Hotel. "Zwei, drei Gläser Sekt sind okay", sagte Neumayer.

Nervenaufreibende Zitterpartie

Die dürfte auch Bodmer genießen. Der 17-Jährige strahlte nach seinem gelungenen Auftritt als bester Deutscher über das ganze Gesicht. "Ich hatte einen guten Sprung, da kann man schon zufrieden sein", sagte der Youngster. Große Erleichterung herrschte bei Junioren-Weltmeister Wank, der erhebliche Probleme bei der Landung hatte. "Das war nervenaufreibend und eine Zitterpartie. Das wollte ich eigentlich nicht", sagte der Oberhofer.

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