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Schmitt auf Rang sieben - Schlierenzauer siegt

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Skispringen - Whistler  

Schmitt auf Rang sieben - Schlierenzauer siegt

16.08.2010, 12:39 Uhr | dpa

Martin Schmitt ist in guter Form. (Foto: imago)Martin Schmitt ist in guter Form. (Foto: imago) Martin Schmitt hat bei der von Überflieger Gregor Schlierenzauer dominierten Weltcup-Premiere auf der Olympia-Schanze in Whistler den erhofften Podestplatz verpasst. Während der Skiflug-Weltmeister aus Österreich mit seinem sechsten Saisonsieg das Gelbe Trikot des Gesamt-Führenden vom viertplatzierten Schweizer Simon Ammann übernahm, landete Schmitt auf dem siebten Rang.

Dem 30-Jährigen fehlten nach Sprüngen von 133,5 und 133 Metern 11,4 Punkte auf den dritten Platz, den sich der Finne Matti Hautamäki sicherte. Zweiter wurde Vierschanzentourneesieger Wolfgang Loitzl aus Österreich.

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Überragender Sieger

Eine überragende Vorstellung bot Schlierenzauer, der die Konkurrenz mit Sprüngen von 142 und 139,5 Metern förmlich deklassierte und den 17. Weltcupsieg seiner noch jungen Karriere feierte. Loitzl wies nach Versuchen von 136,5 und 135,5 Metern 15,1 Punkte Rückstand auf. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt Schlierenzauer, der am Freitag im Training mit 143,5 Metern den bislang weitesten Sprung auf dem im Dezember 2007 eingeweihten Bakken stand, mit 1220 Zählern nun deutlich vor Ammann (1172). Hinter Loitzl (1061) ist Schmitt (568) weiter Vierter.

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Uhrmann enttäuscht

Der Routinier aus Furtwangen war einmal mehr der einzige deutsche Springer, der mit der Weltelite mithalten konnte. Michael Uhrmann (Rastbüchl) kam mit Sprüngen von 130 und 125 Metern auf den 15. Rang. Stephan Hocke (Schmiedefeld) wurde mit Versuchen von 121 und 125 Metern 23., Severin Freund kam mit 122,5 und 116,5 Metern auf Platz 28. Felix Schoft (Partenkirchen) als 32. und Pascal Bodmer (Messstetten) als 39. verpassten den Einzug in das Finale. Der Berchtesgadener Michael Neumayer pausiert nach einer Grippe und soll erst in Sapporo in den Weltcup zurückkehren.

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Jacobsen disqualifiziert

Hocke büßte durch einen Protest gegen seinen ersten Versuch, vor dem die Ampel nicht rechtzeitig auf Grün gesprungen war, einige Plätze ein. Der Schmiedefelder dürfte noch einmal ran, landete aber zwei Meter kürzer als zuvor. Noch ärger erwischte es Anders Jacobsen, der nach einem Satz auf 139 Meter im ersten Durchgang wegen zu langer Ski disqualifiziert wurde.

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