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DSV-Adler fehlen müssen sich mit Platz vier begnügen

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Skispringen  

DSV-Adler fehlen müssen sich mit Platz vier begnügen

16.08.2010, 12:39 Uhr | dpa

Martin Schmitt und die DSV-Adler springen in Willingen am Podestplatz vorbei. (Foto: ddp) Die deutschen Skispringer haben beim Mannschaftsspringen in Willingen einen Podestplatz knapp verpasst. Die DSV-Adler 778,7 Punkten mit Michael Neumayer, Severin Freund, Stephan Hocke und Martin Schmitt holten 778,7 Punkte und belegten hinter Österreich, Norwegen und Finnland nur den vierten Rang. Zum Podestplatz fehlten nur 14,5 Zähler. Mit der Entscheidung um den Sieg hatten sie allerdings nichts zu tun. Auch ohne den pausierenden Weltcup-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer setzten sich die Österreicher (902,9) knapp vor Norwegen (901,2) durch.

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Sonderlob für Schmitt

"Wir haben alles gegeben, es hat knapp nicht gereicht. Speziell Martin hat eine herausragende Leistung geboten", sagte Bundestrainer Werner Schuster, der aber einen Silberstreif am Horizont sah: "Wir haben mit Michael Uhrmann aber noch einen Joker in der Hinterhand." Keinen Grund zur Panik sah auch Schmitt, der mit 131 und 127 Metern überzeugte: "Es hat nicht ganz gereicht, Schwamm drüber. Es gibt keinen Vorwurf, denn alle haben ihr Bestes gegeben."

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Uhrmann muss passen

Ohne den erkrankten Uhrmann hatte das deutsche Quartett von Beginn an einen schweren Stand. Neumayer verlor trotz eines Sprungs auf 134,5 Meter gleich viele Punkte auf die Konkurrenz. Diesem Rückstand hechelte das DSV-Team im ersten Durchgang lange hinterher. Erst Schmitt brachte die Hausherren wieder auf Tuchfühlung zu den Finnen, bei denen Harri Olli mit 117 Metern patzte. "Ich hatte oben mitbekommen, dass wir ziemlich weit zurücklagen. Das hat mich zusätzlich motiviert", sagte der 31-Jährige.

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Freund und Hocke patzen im zweiten Durchgang

Auch im zweiten Durchgang konnte Neumayer, der auf 132 Meter kam, nicht mit seinen unmittelbaren Konkurrenten mithalten. "Ich bin dennoch zufrieden, denn der zweite Sprung war besser als der erste", sagte er. Danach stürzte Freund, der den erkälteten Uhrmann nicht gleichwertig ersetzen konnte, auf 102,5 Meter ab. "Der Sprung war nicht wirklich toll", räumte er ein. Hocke machte es nicht besser und landete ebenfalls bei 102,5 Metern, nachdem er im ersten Durchgang noch auf 127 Meter gekommen war. "Oben schneit es wie Sau. Es ging ziemlich zäh", berichtete der Team-Olympiasieger von 2002.

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Weiter Sprung trotz Schnee in der Anlaufspur

Nach diesem Rückschlag konnte auch Schmitt nichts mehr retten, obwohl er in der letzten Serie mit Abstand den besten Sprung stand. "Meine Form stimmt, das gibt mir ein gutes Gefühl. Die Bedingungen waren schon sehr schwierig, denn es war viel Schnee in der Anlaufspur. Dadurch hatte man nicht mehr das richtige Fahrgefühl", sagte Schmitt, der am Sonntag in der Einzel-Konkurrenz wieder angreifen will: "Da muss ich allerdings am obersten Level springen, denn dann kommen Gregor Schlierenzauer und Simon Ammann zurück."

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