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Schmitt überzeugt als Vierter - Schlierenzauer siegt

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Skispringen  

Schmitt überzeugt als Vierter - Schlierenzauer siegt

16.08.2010, 12:39 Uhr | dpa

Martin Schmitt ist in toller Form. (Foto: imago)Martin Schmitt ist in toller Form. (Foto: imago) Im dichten Schneetreiben von Klingenthal hat Martin Schmitt den dritten Podestplatz in dieser Saison zwar knapp verpasst, mit Rang vier aber Medaillen-Hoffnungen für die in der kommenden Woche beginnende Weltmeisterschaft geweckt. Auf der dritten Station der Team-Tour feierte Überflieger Gregor Schlierenzauer seinen sechsten Sieg in Serie und stellte damit den Rekord der beiden Finnen Janne Ahonen und Matti Hautamäki aus der Saison 2004/05 sowie seines Landsmannes Thomas Morgenstern (2007/08) ein.

Schlierenzauer verwies bei seinem 10. Saisonsieg mit Sprüngen von 131,5 und 135 Metern den Norweger Anders Jacobsen (135+131) um 0,9 Punkte auf Rang zwei. Dritter wurde Vierschanzentournee-Sieger Wolfgang Loitzl aus Österreich.


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Podest knapp verpasst

"Natürlich hatte ich nach dem Podest geschielt. Aber die anderen waren heute einfach besser. Der vierte Platz ist sehr gut, es geht wieder voran nach Willingen», sagte Schmitt, der nach stundenlanger Wartezeit und bei wechselhaften Bedingungen wieder einmal den Glanzpunkt aus deutscher Sicht setzte. Dabei war der 31-Jährige mit seinem ersten Sprung auf 128,5 Meter nicht einmal zufrieden. "Da habe ich mich geärgert, weil es mich in der Luft etwas verdreht hatte und ich deshalb nicht wusste, was dieser Sprung wert ist", erklärte Schmitt. Mit 130,5 Meter im Finale wetzte er dann seine Scharte von Willingen, wo er nur den 16. Platz belegt hatte, endgültig aus.

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Geduldsspiel für Zuschauer

Zuvor waren die Springer und die 12.450 Fans in der Vogtland-Arena auf eine harte Geduldsprobe gestellt worden. Wegen heftigen Schneefalls und starken Windes wurde der Wettkampf-Beginn von der Jury immer wieder verschoben. Nachdem die Qualifikation wie am Vortag abgesagt wurde, ging es drei Stunden nach dem planmäßigen Start dann doch noch mit allen 60 Teilnehmern los. "Danke an alle Fans. Es wäre uns schwer gefallen, von hier ohne einen Sprung abzureisen", sagte Schmitt.

Neumayer zufrieden

Nach ihren Patzern in Willingen mit dem Verpassen des Finals wiesen Michael Neumayer und Stephan Hocke leicht ansteigende Form nach. Neumayer belegte mit Sprüngen von 125 und 126 Metern den 14. Platz. "Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht glücklich. Das war noch nicht das, was ich mir vorstelle. Ich werde wohl kein Freund von dieser Schanze", erklärte der Berchtesgadener.

Hocke nicht zum Skifliegen

Der von Knieproblemen gehandicapte Hocke landete zweimal bei 123,5 Metern und auf Rang 18. Um seinen WM-Einsatz nicht zu gefährden, wird der Thüringer das Skifliegen am Wochenende in Oberstdorf auslassen. Damit fällt nach dem erkrankten Michael Uhrmann eine zweite Stütze der DSV-Mannschaft für das Finale der Team-Tour aus.

Schoft und Freund streiten um WM-Ticket

Eine ordentliche Vorstellung bot Felix Schoft, der mit 121,5 und 124,5 Metern auf Rang 21 kam. Severin Freund landete mit 122,5 und 119,5 auf Platz 25. "Der Wettkampf war ganz okay. Im zweiten Durchgang hätte es sicher noch etwas weiter gehen können, aber grundsätzlich bin ich zufrieden. Was nun herauskommt, ist eine Entscheidung des Trainers. Ich mache mir keine Hoffnung, würde mich aber freuen, wenn ich bei der WM dabei wäre", sagte Freund. Pascal Bodmer als 31. und Christian Ulmer auf Rang 34 verpassten dagegen knapp den Einzug ins Finale und damit wohl auch ihre letzte Chance auf ein WM-Ticket.


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