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Skispringen: Martin Schmitt springt im zweiten Durchgang nach vorne

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Skispringen  

Schmitt springt im zweiten Durchgang noch nach vorne

16.08.2010, 12:40 Uhr | dpa, sid

Martin Schmitt (Foto: imago)Martin Schmitt (Foto: imago)Vize-Weltmeister Martin Schmitt hat beim Weltcup in Kuopio als bester deutscher Skispringer Rang sechs belegt. Den Sieg in der 23. von 27. Saisonkonkurrenzen sicherte sich auf der Großschanze überraschend Takanobu Okabe. Der 38-jährige Japaner ist damit ältester Weltcup-Sieger der Skisprung-Geschichte. Okabe verwies den Schweizer Simon Ammann sowie Adam Malysz aus Polen knapp auf die nächsten Plätze.

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Lahti Schmitt stürzt im zweiten Durchgang ab

Deutliche Steigerung

Seine Chancen auf einen Podestplatz hatte sich Schmitt mit 116,5 Metern im ersten Durchgang eingebüßt. Damit lag er nach dem ersten Durchgang nur auf Platz 18, einen Rang hinter dem im Weltcup führenden Österreicher Gregor Schlierenzauer. Doch während Schmitt mit der drittbesten Weite (124,5 Meter) im Finaldurchgang noch auf Platz sechs verbesserte, musste sich Schlierenzauer in der Endabrechnung mit dem 10. Platz begnügen.

Schmitt mit beiden Sprüngen zufrieden

"Auf dieser Anlage kann eben viel passieren. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf. Beide Sprünge waren auf einem hohen Niveau", sagte Schmitt und haderte ein wenig mit den ungünstigen Windverhältnissen für ihn im ersten Durchgang: "Ich glaube, der Versuch war ganz gut. Aber es war verdammt schwer zu springen. Der Anlauf war an der untersten Grenze. Wenn man dann nicht die Windbedingungen hat, ist man gleich mit 10 bis 15 Metern hinten dran." Auch Bundestrainer Werner Schuster war mit Schmitt zufrieden: "Toll, dass er belohnt wurde, denn er hat einen guten Wettkampf gemacht."

Nachwuchs besser als die Routiniers

Von der insgesamt enttäuschenden deutschen Mannschaft schafften hinter Schmitt nur die beiden Youngster Pascal Bodmer und Erik Simon den Sprung in das Finale, belegten dort aber nur die Ränge 24 sowie 30. Stephan Hocke (31.), Michael Neumayer (42.) und Michael Uhrmann (49.) verpassten hingegen den zweiten Durchgang. "Das war natürlich nicht sehr positiv. Am Ende der Saison ist das auch Kopfsache. Wir haben versucht, die Jungs so einzustimmen, dass sie konzentriert an die Sache herangehen. Das ist nicht so gut gelungen. Die beiden haben Dinge gemacht, wo sie hinterher denken, 'Mensch, was mache ich hier'. Und dann scheiden sie halt aus", kritisierte Schuster vor allem Neumayer und Uhrmann.

Elfjährige Durststrecke

Besser machte es Oldie Okabe, der seinen fünften Weltcup-Sieg verbuchte. Zuletzt hatte er vor elf Jahren beim Skifliegen in Vikersund ganz oben auf dem Podest gestanden. "Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Da kann man nur den Hut ziehen", sagte Bundestrainer Schuster über den Sieg Okabes. Und Schmitt, gerade einmal sieben Jahre jünger als der Sieger witzelte: "Da bin ich ja noch ein Junger."

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