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Schmitt als bester Deutscher auf Platz 12

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Skispringen  

Schmitt als bester Deutscher auf Platz 12

16.08.2010, 12:40 Uhr | dpa

Hat das Podium von Vikersund im Blick: Martin Schmitt (Foto: imago)Hat das Podium von Vikersund im Blick: Martin Schmitt (Foto: imago) Als sich Gregor Schlierenzauer unter den Augen von Norwegens König Harald V. mit seinem zwölften Saisonsieg vorzeitig zum Gesamt-Weltcupsieger krönte, spendeten auch die abgeschlagenen deutschen Skispringer Beifall. "Er wird sich über Jahre in der Spitze festbeißen", prophezeite Martin Schmitt, der beim Skiflug-Weltcup in Vikersund als Zwölfter wie gewohnt bester Deutscher war.

24 Stunden nach dem enttäuschenden fünften Platz im Team-Wettbewerb gab es für die DSV-Springer auch in der Einzel-Konkurrenz nichts zu holen.

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Neumayer im ersten Durchgang noch Dritter

Dabei roch es zur Halbzeit nach einer positiven Überraschung, als Michael Neumayer mit einem Flug auf 198,5 Meter den dritten Platz belegte. "Das war ein sehr ordentlicher Sprung, da konnte man endlich mal wieder die Luftfahrt genießen. Obwohl, ich musste schon Vollgas geben und um jeden Meter kämpfen", sagte Neumayer. Im Finale fiel der Berchtesgadener mit 166 Metern dann jedoch noch auf den 14. Rang zurück.

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Martin Schmitt: "Es war schwer zu springen"

Schmitt kam von Beginn an nicht wie erhofft in Fahrt. "Ich bin ein bisschen enttäuscht, denn ich habe in dieser Saison noch keinen Skiflug-Wettbewerb gemacht, wie ich mir das vorstelle. Es war schwer zu springen, denn die Anlauflänge war für diese Verhältnisse gering gewählt", sagte der Vize-Weltmeister nach Sprüngen von 180,5 und 186 Metern. "Insgesamt freue ich mich aber über eine tolle Saison", bilanzierte Schmitt.

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Saison hat Schusters Erwartungen entsprochen

"Bei Martin hat hier immer etwas gefehlt. Im ersten Versuch war er fürchterlich spät dran", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Auch Michael Uhrmann auf Platz 18, Christian Ulmer als 29. und Erik Simon auf Rang 30 boten keinen Grund zur Freude. "Am Ende der Saison sind alle etwas müde. Insgesamt hat die Saison aber den Erwartungen entsprochen. Auch wenn es einige Tiefpunkte gab, waren es doch mehr Höhepunkte", erklärte Schuster.

Schlierenzauer stellt Rekorde ein

In seiner eigenen Liga sprang Schlierenzauer, der mit 207,5 und 192 Metern der Konkurrenz einmal mehr davonflog und mit seinem zwölften Saisonsieg den Rekord von Janne Ahonen aus dem Winter 2004/05 einstellte. Den absoluten Punkte-Rekord von Martin Schmitt von 1999/2000 hatte der 19-Jährige bereits am Freitag geknackt. Ganz nebenbei sicherte er sich auch noch den Gesamt-Erfolg im Nordic Tournament mit den Springen in Lahti, Kuopio, Lillehammer und Vikersund. "Es war eine Traum-Saison. Ich bin mehr als zufrieden und stolz. Es fühlt sich sehr gut an", sagte Schlierenzauer.

Enttäuschung beim Team-Wettbewerb

Vergessen war in diesem Moment der Ärger nach dem siegreichen Team-Wettbewerb am Samstag, als der Österreicher im zweiten Durchgang bei 224 Metern gestürzt war und danach die Jury heftig attackiert hatte. "Es war wieder sehr gefährlich, der Anlauf war falsch gewählt. Das ist sehr frustrierend", kritisierte Schlierenzauer. Zuvor hatte der Finne Harri Olli mit 219 Metern einen Schanzenrekord markiert. Das DSV-Quartett mit Schmitt, Neumayer, Ulmer und Uhrmann enttäuschte als Fünfter und flog um fast 100 Punkte an einem Podestplatz vorbei.

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