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Vierschanzentournee: Schlierenzauer gewinnt erstmals in Innsbruck - Bodmer bester Deutscher

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Bodmer beschenkt sich zum 19. Geburtstag mit Platz acht

12.02.2010, 21:44 Uhr | dpa, sid

Pascal Bodmer fliegt von der Bergisel-Schanze in Innsbruck. (Foto: imago)Pascal Bodmer fliegt von der Bergisel-Schanze in Innsbruck. (Foto: imago) Qualifikation und Wettkampf innerhalb von weniger als vier Stunden: Am Tag nach dem großen Wind-und-Wetter-Chaos kamen die Fans am legendären Bergisel von Innsbruck im Rahmen des dritten Springens der 58. Vierschanzentournee voll auf ihre Kosten - so sie für Rot-Weiß-Rot schrien. Österreich feierte den Heimsieg Gregor Schlierenzauers frenetisch. Vier Tage vor seinem 20. Geburtstag triumphierte "Schlieri" erstmals in Innsbruck und setzte Landsmann Andreas Kofler vor dem Finale der Tournee am 6. Januar in Bischofshofen gehörig unter Druck.

Die Adler des DSV hatten zu siebt, in kompletter Mannschaftsstärke, die Qualifikation überstanden, brachten allerdings nur drei Athleten in den Finaldurchgang. Und nur Youngster Pascal Bodmer mischte sich am Tag vor seinem 19. Geburtstag unter die besten Zehn - bereits zum dritten Mal in diesem Winter. Die so genannten Arrivierten schwächelten: Michael Uhrmann wurde Zwölfter, Martin Schmitt und Michael Neumayer hatten den zweiten Durchgang verpasst. Schmitt war im Vorjahr noch auf Rang drei am Bergisel gesprungen und im Training tags zuvor überraschend Zweiter gewesen.

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Ammann und Ahonen stehen mit auf dem Podest

Schlierenzauer war mit Weiten von 130 und 122 Metern nicht zu holen. "Das ist mein Skisprung-Wohnzimmer, einfach die geilste Schanze der Welt. Die Fans waren fantastisch, ich hatte am Balken Gänsehaut", jubilierte der Star des ÖSV. Er gewann mit 13,3 Punkten Vorsprung auf den Schweizer Simon Ammann, der 128,5 und 117,5 Meter weit sprang. Platz drei ging an den finnischen Tournee-Rückkehrer und -Rekordsieger Janne Ahonen (128 und 117,5 Meter).

Koflers Vorsprung schmilzt auf 14,6 Punkte

In der Gesamtwertung rückte Schlierenzauer nach seinen Erfolgen in Garmisch-Partenkirchen zu Neujahr und jetzt in Innsbruck mit 757,6 Punkten weiter an Kofler heran (772,2), der das Auftaktspringen in Oberstdorf gewonnen hatte. Titelverteidiger Wolfgang Loitzl ist Dritter der Gesamtwertung. Bodmer liegt auch hier auf Rang acht. Talent Richard Freitag holte als 30. seinen ersten Weltcup-Punkt: "Im zweiten Sprung habe ich ein paar Fehler gemacht, dennoch freue mich, dass ich am Ende noch dabei war." Andreas Wank und Maximilian Mechler kamen wie Schmitt und Neumayer nicht ins Finale.

Schmitt ruft sein Potenzial nicht ab

"Ich bin unzufrieden mit der Situation. Ich habe mein Potenzial nicht annähernd abgerufen", sagte Schmitt zerknirscht. Mit seinem Hüpfer auf 113 Meter verpasste der 31-Jährige den Sprung unter die besten 30, will die Tournee aber dennoch nicht vorzeitig abbrechen. "Ich werde in Bischofshofen versuchen, noch einmal vernünftige Sprünge zu zeigen", meinte der Team-Olympiasieger von 2002. Doch viel ist von Schmitt auch beim Abschluss der Traditionsveranstaltung nicht zu erwarten. "Eigentlich bräuchte ich jetzt Training, doch es geht Schlag auf Schlag", sagte der Ex-Weltmeister.

Knapp 19-Jähriger als Führungsperson

Bodmer untermauerte hingegen seine Führungsrolle im deutschen Team. "Das ist ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für mich", sagte der Senkrechtstarter der Saison. "Ich wollte unter die Top Ten und das habe ich heute endlich geschafft." Allerdings vermisste der 18- Jährige ein wenig die Unterstützung aus dem Team. "Es wäre mir lieber, wenn noch ein paar von uns vor mir wären, denn dann hätten wir ein besseres Teamergebnis", sagte der Blondschopf, der in der Gesamtwertung nun Achter ist.

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Uhrmanns Kämpfergeist

Aus deutscher Sicht sorgte nun noch Uhrmann für ein kleines Erfolgserlebnis. Nach dem Aus bei den ersten beiden Wettkämpfen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen wurde der 31-Jährige mit Sprüngen auf 121 und 115,5 Meter Zwölfter. "Wenn man zwei Mal früh rausfliegt und so auf den Deckel bekommt, muss man erst einmal kleinere Brötchen backen. Für mich war es heute wichtig, dass ich gezeigt habe, dass ich das Skispringen noch nicht verlernt habe", sagte Uhrmann. "Michael hat einen Kampfgeist, wie ich ihn selten gesehen habe. Es gibt also auch positive Anzeichen, auch wenn klar war, dass wir die Tournee nach dem schwachen Auftakt nicht mehr retten können", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

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