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Skispringen: Uhrmann und Neumayer stark - Schmitt abgestürzt in Lahti

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Skispringen  

Uhrmann und Neumayer top - Schmitt flop

08.03.2010, 11:42 Uhr | dpa, dpa

Skispringen: Uhrmann und Neumayer stark - Schmitt abgestürzt in Lahti. Michael Uhrmann ist zum Saisonabschluss gut drauf. (Foto: imago)

Michael Uhrmann ist zum Saisonabschluss gut drauf. (Foto: imago)

Michael Uhrmann und Michael Neumayer setzten ihren olympischen Höhenflug fort, Martin Schmitt stürzte böse ab. Beim 14. Weltcupsieg von Doppel-Olympiasieger Simon Ammann in Lahti bewahrten Uhrmann als Sechster und Neumayer auf Rang acht die deutschen Skispringer vor einem Debakel, das Schmitt als 32. erlebte. Knapp zwei Wochen nach dem Gewinn der olympischen Silbermedaille im Team-Wettbewerb schwächelte auch Andreas Wank (37.), der wie Schmitt das Finale verpasste. Am Vortag hatte das DSV-Quartett im Weltcup Rang drei hinter Norwegen und Österreich belegt.

Uhrmann machte im Finale mit 126,5 Metern zehn Plätze gut und stellte danach zufrieden fest: "Der Sprung war nahe am Optimum. Ich habe richtig Druck angebracht und ordentlich Höhe erreicht. Ich hatte endlich das Gefühl, zu fliegen." Die Chance auf ein noch besseres Resultat vergab der 31-Jährige mit 120 Metern im ersten Durchgang.

Grenzwertige Bedingungen lassen Neumayer kalt

Genau umgekehrt lief es bei Neumayer. Dieser ließ sich von den schwierigen Bedingungen nicht beeindrucken und ging nach 121 Metern im ersten Versuch als Fünfter ins Finale. "Wenn man locker drauf ist, macht man sich keinen Kopf und springt einfach drauflos. Es war zwar wieder grenzwertig, aber ich bin dann ganz gut ins Fliegen gekommen", sagte er. 122,5 Meter reichten dann allerdings nicht, um die hervorragende Position zu halten.

Simon Amman ist nicht zu schlagen

Eine Klasse für sich war wieder Ammann. Mit 128 und 131 Metern verwies der Schweizer wie schon bei Olympia den Polen Adam Malysz auf Rang zwei. Dritter wurde Thomas Morgenstern aus Österreich. In der Gesamtwertung baute Ammann seinen Vorsprung vor dem durch eine Grippe gehandicapten Österreicher Gregor Schlierenzauer bei drei noch ausstehenden Wettbewerben auf 107 Zähler aus.

Schmitt: "Mir fehlt das Selbstverständnis und das Vertrauen"

Völlig von der Rolle präsentierte sich Schmitt, der nach 110,5 Metern schon zur Halbzeit seine Sachen packen musste. "Es schaut derzeit nicht gut aus. Mein Feingefühl ist gestört, ich komme einfach nicht zu meinem Sprung. Mir fehlen das Selbstverständnis und das Vertrauen", erklärte der 32-Jährige. "Bei ihm hat sich ein Fehler eingeschlichen. Und er fühlt sich auch nicht mehr ganz fit", ergänzte Bundestrainer Werner Schuster. Da auch Wank schwächelte und wie die Youngster Julian Musiol (35.) und Severin Freund (39.) ausschied, stand am Ende ein enttäuschendes Mannschafts-Ergebnis zu Buche.


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