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Weltcup in Lillehammer: DSV-Adler unter ferner Liefen

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Deutsche Springer unter ferner Liefen

06.12.2010, 11:49 Uhr | dpa, dpa

Weltcup in Lillehammer: DSV-Adler unter ferner Liefen. Michael Neumayer ist mit dem 19. Platz in Lillehammer der beste deutsche Springer. (Foto: imago)

Michael Neumayer ist mit dem 19. Platz in Lillehammer der beste deutsche Springer. (Foto: imago)

Die deutschen Skispringer kommen zu Beginn des WM-Winters einfach nicht in Fahrt. Beim Weltcup in Lillehammer war Michael Neumayer als 19. noch der Beste im enttäuschenden DSV-Team. Severin Freund kam auf Rang 21, die anderen vier deutschen Springer verpassten das Finale. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Thomas Morgenstern.

"Das war ein klassischer Fall von zu viel gewollt. Das hatte ich in dieser Art nicht für möglich gehalten. Ich kann nur an alle appellieren, Geduld zu haben", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Neumayer ist nicht enttäuscht

Bei seinem 13. Weltcup-Erfolg verwies Morgenstern die Norweger Johan Remen Evensen und Tom Hilde auf die Plätze. Der Doppel-Olympiasieger von 2006 kam auf 138,5 und 137,5 Meter. Damit lag er 44,4 Punkte vor Neumayer, der dennoch wie schon in Kuopio mit seinem Auftritt auf der Olympia-Schanze von 1994 halbwegs zufrieden sein konnte. "Enttäuscht bin ich nicht", sagte der 31-Jährige nach Sprüngen auf 128,5 und 124,5 Meter. Seinen Kollegen empfahl er: "Man darf nicht fest werden, muss locker bleiben."

Genau daran haperte es bei den anderen deutschen Startern. Freund, der nach einem guten Sprung auf 132 Meter als 13. ins Finale gegangen war, flog im zweiten Durchgang völlig verkrampft auf 118 Meter und verlor damit acht Plätze. "Ich hatte Probleme mit der Symmetrie des Fluges", sage der 22-Jährige.

Schmitt: "Habe sechs, sieben Meter verschenkt"

Weiter im Formtief stecken die Routiniers Martin Schmitt und Michael Uhrmann. Die Mannschafts-Olympiasieger von 2002 verpassten als 34. und 42. deutlich den Einzug in das Finale der besten 30. "Ich habe sechs, sieben Meter verschenkt", klagte Schmitt nach seinem Sprung auf 122 Meter. Uhrmann schaffte nur 118,5 Meter und landete damit noch hinter Pascal Bodmer, der mit 115,5 Meter 41. wurde. Für Maximilian Mechler blieb lediglich der 45. Rang.

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