Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport > Skispringen >

Vierschanzentournee: Windregel feiert Premiere

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Die Windregel feiert ihre Tournee-Premiere

29.12.2010, 15:26 Uhr | dpa, dpa

Vierschanzentournee: Windregel feiert Premiere. Der Wind fließt nun in die Bewertung beim Skispringen ein. (Foto: imago)

Der Wind fließt nun in die Bewertung beim Skispringen ein. (Foto: imago)

Martin Schmitt & Co. freuen sich auf die Premiere der Windregel bei der Vierschanzentournee, Sven Hannawald sieht dagegen seinen "Rekord für die Ewigkeit" gefährdet. Erstmals in der 58-jährigen Geschichte der Traditionsveranstaltung geben im Kampf um den Gesamtsieg nicht nur weite und stilvolle Sprünge den Ausschlag, sondern auch Bonuspunkte für die Windbedingungen. "Ich glaube, das neue Wertungssystem ist für die Sportler und Trainer ein Segen. Für den sportlichen Wert ist es eine starke Verbesserung", sagte Bundestrainer Werner Schuster vor dem Auftaktspringen in Oberstdorf.

Die Athleten sind mehrheitlich ebenfalls begeistert. "Für uns ist das ein Schritt in Richtung mehr Fairness. Die Unterschiede in den Ergebnislisten sind nicht mehr so gravierend wie früher", lobte Schmitt die zu Saisonbeginn für alle Wettbewerbe eingeführte Regel. Und Titelverteidiger Andreas Kofler aus Österreich sagte: "Die Windregel finde ich sehr gut. Sie kommt demjenigen zugute, der super trainiert hat. Es läuft darauf hinaus, dass der Beste gewinnt, auch wenn sie noch nicht ausgereift ist."

Anzeige

Zuschauer im Stadion könnten die Dummen sein

Schuster sieht vor allem die Transparenz für die Zuschauer im Stadion nicht gewährleistet. "Ich habe ja oben einen Monitor und ein gewisses Verständnis. Für die Fernsehzuschauer ist es sicher auch ganz gut zu verfolgen. Aber ich mache mir ein wenig Sorgen um das Live-Erlebnis. Die Fans müssen entscheiden, ob es überhaupt noch Wert hat, ins Stadion zu gehen. Denn das mitfiebern, wenn der jetzt so weit springt, dann hat er gewonnen - das fällt manchmal weg", sagte der Bundestrainer.

LED-Bande soll Orientierung geben

Zumal der Einsatz der geplanten virtuellen Linie, die quer über den Auslauf im Stadion anzeigen sollte, wie weit ein Athlet für die Führung springen muss, geplatzt ist. "Dadurch würde der Schnee schmelzen", begründete Tournee-Pressesprecher Ingo Jensen die Abkehr von diesem visuellen Hilfsmittel. Stattdessen soll auf einer LED- Bande ein 50 Zentimeter breites Zeichen als Orientierung eingeblendet werden. "Ich bin mal gespannt, ob das für uns auch sichtbar ist", frotzelte Tournee-Favorit Thomas Morgenstern aus Österreich.

Hannawald bangt um seinen Rekord

Ganz andere Sorgen macht sich der bislang einzige Springer, der bei der Tournee alle vier Wettbewerbe gewinnen konnte. "Es wird mehr Seriensieger geben, wenn der Wind raus berechnet wird. Dadurch wird es leichter, das zu schaffen", Sven Hannawald. Er zittert daher um die Einmaligkeit seines Triumphes von 2001/02: "Ich hoffe, das es noch lange dauert, bis der Zweite kommt, der das schafft. Der Bestand meines Rekordes ist mir schon noch wichtig."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal