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Deutsches Team um Martin Schmitt sorgt bei der Vierschanzentournee für Hoffnung

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Schmitt und Co. sorgen für Hoffnung

29.12.2010, 15:25 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Deutsches Team um Martin Schmitt sorgt bei der Vierschanzentournee für Hoffnung. Flugphase: Martin Schmitt hat sich mit einer starken Qualifikation empfohlen. (Foto: Reuters)

Flugphase: Martin Schmitt hat sich mit einer starken Qualifikation empfohlen. (Foto: Reuters)

Ein Youngster flog unbekümmert vorneweg und die Routiniers feierten eine unerwartete Renaissance: Deutschlands Skispringer haben mit einer starken Qualifikation Hoffnungen auf einen gelungenen Start in die 59. Vierschanzentournee geweckt. Angeführt vom Überraschungsvierten Felix Schoft, der mit 138 Metern den weitesten Satz des Tages landete, und dem sechstplatzierten Martin Schmitt flogen gleich vier Deutsche in der Ausscheidung für das Auftaktspringen am Mittwoch (ab 16 Uhr im Liveticker bei t-online) in Oberstdorf in die Top Ten.

Der gelungene Auftritt beim Sieg des Finnen Ville Larinto sorgte selbst bei Bundestrainer Werner Schuster für ungläubiges Kopfschütteln. "Ich habe ein bisschen gestaunt", räumte er ein, "aber in erster Linie freue ich mich für das gesamte Team." Stephan Hocke mit 132,5 Metern und Richard Freitag (133) als gemeinsame Neunte sowie Michael Uhrmann (132,5) auf Rang elf komplettierten das hervorragende Abschneiden der deutschen Mannschaft.

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"Jungs haben ihr Potenzial gezeigt"

Von den insgesamt 13 deutschen Springern schafften gleich elf den Sprung in den Auftakt-Wettbewerb. Eine größere Präsenz hatte es zuletzt vor sechs Jahren gegeben, als zwölf DSV-Starter auf der Schattenbergschanze dabei waren. "Ich habe gefordert, dass wir mit Mann und Maus gut springen, denn das Team hat Potenzial. Schön, dass die Jungs das gezeigt haben", lobte Schuster.

Die im Kampf um den Gesamtsieg favorisierten Österreicher Thomas Morgenstern und Andreas Kofler sowie Vierfach-Olympiasieger Simon Ammann, die alle für den Wettbewerb gesetzt sind, verzichteten auf die Qualifikation. Zuvor hatte der Schweizer Ammann großspurig angekündigt: "Ich werde die Tournee gewinnen."

Schmitt hat immer an sich geglaubt

Davon dürfen die DSV-Athleten allenfalls träumen, doch mit ihrer bejubelten Vorstellung verblüfften sie die Konkurrenz. "Bei der Tournee sind schon Favoriten gefallen und Helden geboren worden. Mit dieser Einstellung gehen wir in den Wettbewerb rein", kündigte Schuster weitere Überraschungen an.

Vor allem Schmitt und Uhrmann präsentierten sich wie ausgewechselt. Schon im Training überzeugten die beiden 32 Jahre alten Routiniers und hatten nach der gelungenen Qualifikation allen Grund zur Freude. "Ich bin noch nicht da, wo ich hin will, aber auf einem guten Weg. Ich habe immer an mich geglaubt und versucht, meine Stärken auszuspielen. Es springt sich jetzt leichter", sagte Schmitt.

132,5 Meter sind ein gutes Zeugnis

Der viermalige Weltmeister fühlt sich noch nicht zu alt für neue Höhenflüge, die ihm vor der Tournee keiner mehr zugetraut hat. "Ich habe noch den selben Ehrgeiz wie vor zehn Jahren. Wenn ich den nicht hätte, wäre ich nicht hier. Ich muss ihn nur in die richtigen Bahnen lenken", sagte Schmitt. 132,5 Meter stellten ihm ein gutes Zwischenzeugnis aus. "Ich habe im Vorfeld sehr viel investiert und bin mir sicher, dass sich dies auszahlt", meinte Schmitt.

Uhrmann hatte vor Weihnachten zu ganz drastischen Mitteln gegriffen, um aus dem Formtief herauszukommen. "Jetzt macht es wieder Spaß. Darüber freue ich mich einfach", sagte der Bayer, der die Zeit der Experimente beendete.

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Nationale Gruppe sorgt für gute Stimmung

"Die Weihnachtspause hat allen gut getan. Michael hat ganz toll trainiert, auch Martin hat die Zeit genutzt", sagte Schuster zu seinen Altstars. Schon die nationale Gruppe mit sechs Springern sorgte für gute Stimmung im deutschen Lager. Erst sprang Maximilian Mechler auf 132 Meter, dann setzte Felix Schoft mit 138 Metern noch einen drauf. "Super, dass es so gut läuft. Das stimmt mich zufrieden", sagte der Youngster.

Unter den Favoriten geht es zur Sache

In den K.-o.-Duellen haben die Deutschen weitgehend machbare Gegner erwischt. Richtig zur Sache geht es dagegen unter den Favoriten. Der viermalige Olympiasieger Simon Ammann bekommt es mit dem Qualifikations-Sieger Larinto zu tun, Vorjahressieger Andreas Kofler mit dem starken Finnen Matti Hautamäki und Topfavorit Morgenstern mit Adam Malysz (Polen). Neben den 25 Siegern der K.-o.-Duelle erreichen aber auch die fünf besten Verlierer den zweiten Durchgang.

Die K.-o.-Duelle der deutschen Springer

Michael Neumayer gegen Wolfgang Loitzl (Österreich)

Andreas Wank gegen Severin Freund

Maximilian Mechler gegen Stefan Hula (Tschechien)

Pascal Bodmer gegen Wladimir Zografski (Bulgarien)

Michael Uhrmann gegen Borek Sedlak (Tschechien)

Julian Musiol gegen Richard Freitag

Stephan Hocke gegen Denis Kornilow (Russland)

Martin Schmitt gegen Jurij Tepes (Slowenien)

Felix Schoft gegen Marcin Bachleda (Polen)

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