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Skispringen: Freund darf dieses Mal nicht aufs Treppchen

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Freund darf dieses Mal nicht aufs Treppchen

24.01.2011, 15:32 Uhr | dpa, dpa

Skispringen: Freund darf dieses Mal nicht aufs Treppchen. Severin Freund muss sich mit Rang 15 begnügen. (Foto: imago)

Severin Freund muss sich mit Rang 15 begnügen. (Foto: imago)

Severin Freund hat beim Skisprung-Weltcup in Zakopane seinen vierten Podestplatz in Serie verpasst. Der 22-Jährige belegte mit Sprüngen auf 128 und 114,5 Meter den 15. Rang. Bester Deutscher beim Sieg des Schweizers Simon Ammann war Michael Uhrmann auf Platz zehn. "Das war heute ein unglücklicher Wettkampf. Den gilt es abzuhaken", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Olympiasieger Ammann verwies mit Weiten von 135,5 und 129 Meter Weltcup-Spitzenreiter Thomas Morgenstern aus Österreich und den Norweger Tom Hilde auf die Plätze. In der Gesamtwertung liegt Vierschanzentourneesieger Morgenstern mit 1348 Punkten weiter klar vor Ammann mit 903 Zählern und seinem Landsmann Andreas Kofler (901). Freund bleibt mit 439 Punkten Siebter.

Für Neumayer geht es "bergauf"

Mit 124,5 und 125,5 Metern sorgte Uhrmann vor erneut knapp 30.000 Fans zumindest für eine Top-Ten-Platzierung der DSV-Springer. "Ich bin sehr zufrieden. Das war deutlich besser als bei den Wettkämpfen zuvor", sagte der 32-Jährige.

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Sein Vereinskollege Freund konnte einen Tag nach dem dritten Rang beim ersten von insgesamt drei Wettbewerben im polnischen Skisprung-Mekka nicht im Kampf um die vorderen Plätze mitmischen. "Er hatte im ersten Durchgang schwierige Bedingungen, wollte deshalb im Finale angreifen. Dabei ist er in einen alten Fehler zurückgefallen", analysierte Schuster.

Freund nahm den Rückschlag gelassen. "Ich war beim Absprung ziemlich spät, da ist es schwer, auf Weite zu kommen. Aber es hilft nichts, morgen ist ein neuer Tag", sagte er. Direkt vor Freund platzierte sich Michael Neumayer als 14. "Es geht bergauf, das freut mich", sagte er nach Sprüngen auf 127 und 123,5 Meter.

Schmitt verpasst die Top 20

Nicht richtig voran kommt Martin Schmitt, der nur 21. wurde. Nach 126 Metern im ersten Versuch hatte der Routinier noch festgestellt: "Das war in Ordnung, auch wenn der Sprung etwas verdreht war und damit ein paar Meter verloren gegangen sind." 113,5 Meter im Finale machten dann alle Hoffnungen des 32-Jährigen auf ein gutes Ergebnis zunichte. Pascal Bodmer wurde 18., Stephan Hocke lediglich 28.

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