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Skispringen: Die Adler des DSV beugen sich nur Österreich

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Skispringen - Team-Weltcup in Willingen  

Platz zwei als Sahne auf Schmitts Geburtstagskuchen

04.02.2011, 17:08 Uhr | dpa, t-online.de, dpa, t-online.de

Skispringen: Die Adler des DSV beugen sich nur Österreich. Martin Schmitt gratuliert seinem Teamkollegen Severin Freund. (Foto: dpa)

Martin Schmitt gratuliert seinem Teamkollegen Severin Freund. (Foto: dpa)

Passend zum 33. Geburtstag ihres Erfahrensten, Martin Schmitt, landeten die Skispringer des DSV zum Auftakt der Team-Tour im nordhessischen Willingen auf Rang zwei. Nach zwei Durchgängen der insgesamt 40 Athleten aus zehn Nationen hatten Schmitt, Zugpferd Severin Freund, Michael Uhrmann und Michael Neumayer mit 1025,1 Punkten 46,7 Punkte Rückstand auf den überlegenen Olympiasieger Österreich (1071,8).

32.000 Zuschauer verfolgten einen spannenden Zweikampf der DSV-Springer mit den Polen um deren wiedergenesenen Star Adam Malysz. Die deutschen Nachbarn sammelten 1015,7 Punkte aus acht Sprüngen. Nur 4,8 Zähler dahinter folgte Norwegen als Vierter.

Ein guter Freund

Angeführt von dem bärenstarken Shootingstar Freund, durfte Schmitt frohlocken: "Es ist natürlich schön, am Geburtstag auf dem Podest zu stehen. Das war ein toller Wettkampf." Sein Dank galt in erster Linie Freund, der nach 139,5 Metern im ersten Versuch Nervenstärke bewies und als Schlussspringer im Finale das spannende Duell gegen Malysz mit 140 Metern klar zu seinen Gunsten entschied. "Severin ist sehr stark gesprungen", lobte Schmitt den Youngster im Team, vor dem sich die "alten Hasen" nach dessen Landung symbolisch verneigten.

Österreich ist 25 Meter voraus

"Mannschafts-Wettbewerbe sind immer schön, denn es macht viel Spaß mit den anderen Jungs", sagte Freund. Nur gegen die souverän auftrumpfenden Österreicher war kein Kraut gewachsen. Umgerechnet mehr als 25 Meter betrug der Rückstand.

Technische Probleme zu Beginn

Dabei hatte der Wettbewerb nicht nur wegen einer technischen Panne holprig begonnen. Weil die elektronische Weitenmessung ausfiel, musste der erste Durchgang nach zwei Springern für gut 15 Minuten unterbrochen werden. Zudem konnte die Windregel in der ersten Gruppe nicht zur Anwendung kommen, weil die Vergleichswerte der ersten Starter fehlten.

Dies brachte das DSV-Team sofort in Zugzwang, denn Uhrmann verlor als Startspringer bei schlechteren Bedingungen zehn Meter auf den Polen Kamil Stoch. "Leider gab es keine Windmessung, sonst wäre der Abstand nicht so groß gewesen", meinte der 32-Jährige.

Schmitts schöne Erinnerungen

Seine Teamkollegen kämpften sich bis zur Halbzeit aber wieder heran, woran auch Schmitt mit 131 Metern großen Anteil hatte. "Vor zwölf Jahren habe ich hier schon mal auf der Schanze gefeiert. Das ist ein schöner Tag, denn es macht viel Freude, hier zu springen", sagte der Jubilar.

Im Finale legte der Routinier 131,5 Meter nach. Auf eine große Party verzichtete er am Abend jedoch mit Blick auf den Einzel-Wettkampf. "Vielleicht gibt es ein Glas Sekt oder ein Bier. Lange werden wir nicht zusammensitzen", kündigte Schmitt an.

Noch nach Klingenthal und Oberstdorf

Die weiteren Stationen bei der Jagd auf den 100.000-Euro-Jackpot sind Klingenthal und Oberstdorf.

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