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Skispringen: Freund verpasst knapp das Podium in Oberstdorf

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Skifliegen - Weltcup in Oberstdorf  

Freund bestätigt auch im Fliegen seine gute Form

07.02.2011, 13:27 Uhr | dpa, dpa

Skispringen: Freund verpasst knapp das Podium in Oberstdorf. Severin Freund auf der Flugschanze in Oberstdorf. (Foto: dpa)

Severin Freund auf der Flugschanze in Oberstdorf. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Nach Platz zwei im ersten Durchgang war für Severin Freund der erste Podestplatz seiner Karriere im Skifliegen zum Greifen nahe. Letzten Endes aber musste sich der in diesem Winter beste und konstanteste deutsche Springer nach Sprüngen auf 205,5 und 190,5 Meter mit 399,5 Punkten und Rang vier begnügen. Der Sieg ging völlig verdient an den Österreicher Martin Koch. Der 29-Jährige flog zwei Mal auf die Bestweiten (214,5 und 210,5 Meter) und zu 428,4 Punkten. Dem Norweger Tom Hilde als Zweitplatziertem fehlten satte 21,8 Zähler auf Koch.

Dritter wurde nach Flügen auf 198 und 208,5 Meter Kochs Landsmann Gregor Schlierenzauer. Auf den "Mann des Tages" der FIS fehlten Freund lediglich fünf Punkte. Eine eindrucksvolle Vorstellung bot auch Michael Uhrmann als Achter.

Der Bundestrainer ist stolz

"Vor dem Wettkampf haben ja viele gedacht, dass ich nicht der große Flieger bin. Heute habe ich das Gegenteil bewiesen. Es hat viel Spaß gemacht", sagte Freund. Zu den Skeptikern, ob der zweimalige Weltcupsieger seine Stärke auf der Flugschanze ausspielen könne, hatte auch Bundestrainer Werner Schuster gehört. "Er ist in einer tollen Form und hat einen guten Wettkampf gemacht", lobte der Chefcoach seine Nummer eins und bilanzierte: "Wir wollten uns beim Skifliegen an die anderen Nationen ranpirschen. Das ist gelungen. Ich bin stolz auf die Mannschaft."

Nur 13. des Finaldurchgangs

Mit der persönlichen Bestweite von 205,5 Metern im ersten Durchgang gab Freund eine beeindruckende Antwort auf die Frage, ob er auch beim Fliegen mit der Weltspitze mithalten kann. "Es ist schon etwas anderes als auf einer normalen Schanze, aber man gewöhnt sich langsam an den größeren Bakken", sagte Freund. Den schlechten Windbedingungen im Finale konnte er dann nicht ganz trotzen. Rang 13 im zweiten Durchgang kostete ihn noch seine gute Ausgangsposition.

Uhrmann begeistert von seinem ersten Sprung

Uhrmann Unbeeindruckt von seinem Missgeschick in Klingenthal, als er im Finale von Platz eins auf Rang 13 abstürzte, unterstrich auch Uhrmann seine Klasse. Vor allem mit dem ersten Sprung auf 202,5 Meter überzeugte der routinierte Vereinskollege von Freund. "Den habe ich oben richtig gut getroffen und die Ski dann schön zusammengehalten", meinte Uhrmann. Er nahm als Sechstplatzierter das Finale in Angriff. Er kam darin auf 194,5 Meter, was in der Abschnitts-Wertung Rang neun bedeutete.

Pech für Neumayer

Michael Neumayer, der auf Rang 22 landete, vergab eine bessere Platzierung durch einen Sturz im ersten Durchgang. Nach der Landung bei 190 Metern verkantete der 32-Jährige und fand sich im Schnee wieder. Dank 196 Metern im zweiten Versuch verbesserte sich der Routinier noch um fünf Plätze. Richard Freitag kam auf Rang 24.

Auch Bodmers Sturz geht glimpflich ab

Auch Pascal Bodmer, der 30. wurde, sorgte mit einem Sturz im Finale für eine Schrecksekunde. Wie Neumayer blieb der Youngster unverletzt. "Ich bin froh, dass die Stürze glimpflich ausgegangen sind. Aber das zeigt auch, dass wieder mehr Biss in der Truppe ist. Jeder bewegt sich im Grenzbereich, es wird um jeden Meter gekämpft", sagte Schuster. Bodmer lachte kurz nach seiner Bruchlandung schon wieder: "Ein bisschen was tut weh, aber es ist nichts Tragisches. Ich habe es gut überstanden." Bodmer belegte in beiden Durchgängen jeweils den 29. Rang.

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