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Skifliegen: Schlierenzauer muss sich den Sieg teilen

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Zwei Sieger bei der Premiere in Vikersund

14.02.2011, 16:59 Uhr | dpa, dpa

Skifliegen: Schlierenzauer muss sich den Sieg teilen. Gregor Schlierenzauer gewinnt das Skifliegen in Vikersund. (Foto: dpa)

Gregor Schlierenzauer gewinnt das Skifliegen in Vikersund. (Foto: dpa)

Der Österreicher Gregor Schlierenzauer und Johan Remen Evensen aus Norwegen haben gemeinsam den Skiflug-Weltcup in Vikersund gewonnen. Sie flogen der Konkurrenz bei der Premiere auf dem neu erbauten "Monster Bakken" förmlich davon: Schlierenzauer kam auf 243,5 und 232,5 Meter, Evensen auf 240 und 234,5 Meter. Beide erhielten die Note von 489,6 Zählern. Rang drei belegte Skiflug-Weltmeister Simon Ammann aus der Schweiz, der 452,0 Punkte ersprang. Als bester Deutscher kam Michael Neumayer auf Rang 14. Er sprang 200,5 und 192 Meter weit. Andreas Wank belegte Rang 30, Maximilian Mechler erreichte nicht das Finale.

Entscheidung im Gesamt-Weltcup vertagt

Durch seinen 33. Weltcup-Sieg zog der erst 21 Jahre alte Schlierenzauer mit dem dreimaligen Olympiasieger Jens Weißflog gleich. Nachdem Lokalmatador Evensen im Training (243 Meter) und dann in der Qualifikation (246,5 Meter) zwei inoffizielle Weltrekorde aufgestellt hatte, blieb eine weitere Bestmarke im Wettkampf auch wegen der Verkürzung des Anlaufs im zweiten Durchgang aus. Vertagt wurde die Entscheidung im Gesamt-Weltcup. Tour-Sieger Thomas Morgenstern aus Österreich lag als Zwölfter deutlich hinter dem Schweizer Olympiasieger, der Dritter wurde. Morgenstern hätte sich in Norwegen den vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups gesichert, falls er vor Ammann gelandet wäre.

Regeländerung macht größere Weiten möglich

Trotz seines 14. Platzes konnte Neumayer dem Wettkampf etwas Positives abgewinnen. "Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, hier zu springen", sagte er: "Es war ein schönes Erlebnis, denn das Gefühl, 200 Meter zu springen, habe ich schließlich nicht jeden Tag." Angst sei nicht der Grund für den verkorksten zweiten Sprung gewesen, versicherte Wank. "Es gibt Schanzen, die größer wirken, diese ist eigentlich angenehm zu springen", sagte er und versprach "morgen noch einmal eine Attacke".

Der norwegische Cheftrainer Mika Kojonkoski war derweil sichtlich stolz auf Evensen. "Er kann Luft fühlen und für sich nutzen, das ist unglaublich." Auf der für 10,2 Millionen Euro errichteten Schanze in Vikersund sollen sogar Weiten von über 250 Meter möglich sein. Damit ist Planica als größte Schanze der Welt abgelöst worden. Seit 26 Jahren waren alle inoffiziellen Weltrekorde - der Ski-Weltverband FIS erkennt die Weitenjagd nicht an - in Slowenien aufgestellt worden. Möglich wurde der Bau der Rekordschanze erst durch eine Regeländerung. Der Höhenunterschied zwischen Schanzentisch und Auslauf darf jetzt 135 Meter betragen - fünf Meter mehr als zuvor.

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