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Nordische Ski-WM: Bitterer Blechrang für die deutschen Adler in Oslo

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Nordische Ski-WM  

Uhrmanns letzter Sprung...

07.03.2011, 13:37 Uhr | dpa, dpa

Nordische Ski-WM: Bitterer Blechrang für die deutschen Adler in Oslo. Michael Uhrmann hatte sich in Oslo einen schöneren Abschied vom Skispringen gewünscht. (Foto: dpa)

Michael Uhrmann hatte sich in Oslo einen schöneren Abschied vom Skispringen gewünscht. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Nach dem dritten Springer, Severin Freund, führten die deutschen Skispringer am Holmenkollen noch, nach dem vierten, Michael Uhrmann, und zuviel Rückenwind fehlten den DSV-Adlern letzten Endes ganze 0,7 Punkte zur WM-Medaille: denn der zweite Durchgang des Team-Wettbewerbs von der Großschanze fiel aus. Keine Chance mehr für Uhrmann und dessen Kollegen, den "Hüpfer" auf 110 Meter zu korrigieren. Es war Uhrmanns letzter Wettbewerbssprung seiner Karriere.

Gold ging wie schon zuvor bei allen anderen Springen an Österreich vor den Norwegern und Slowenien. Der Vorsprung der Slowenen auf Martin Schmitt, Richard Freitag, Freund und Uhrmann betrug umgerechnet nicht einmal einen halben Meter.

Uhrmann bekommt keinen Druck unter den Ski

Bis zu Uhrmanns Sprung hatten alle DSV-Starter einen starken Eindruck hinterlassen. Nachdem Schmitt solide gestartet war, lieferte Freitag ein Meisterstück ab und brachte die Deutschen auf den ersten Platz. Freund verteidigte die Führung trotz Koflers Sensationssprung. Uhrmann hatte dann keine Windunterstützung: "Ich habe keinen Druck unter die Ski bekommen", sagte er traurig.

Kein Chance mehr von der Großschanze

Deutsche Skispringer haben seit dem Triumph von 2001 in Lahti keine Medaille mehr bei einer WM von der Großschanze gewonnen. Von der Normalschanze hatte es 2011 hinter Österreich und Norwegen zu Bronze gelangt. Der Österreicher Andreas Kofler verbesserte in der dritten Gruppe seinen eigenen Schanzenrekord um eineinhalb auf 141 Meter.

Schuster hat kein Verständnis für die Jury-Entscheidung

"Ich bin überrascht, wie schnell die Jury den Wettbewerb abgebrochen hat", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Man hätte genügend Zeit für den zweiten Durchgang gehabt. "Das ist nicht nachvollziehbar", meinte Schuster.

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