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Skispringen: Severin Freund springt in Lahti aufs Podest

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Freund wird Dritter in Lahti

14.03.2011, 13:02 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Skispringen: Severin Freund springt in Lahti aufs Podest. Severin Freund springt in Lahti wieder aufs Treppchen. (Foto: imago)

Severin Freund springt in Lahti wieder aufs Treppchen. (Foto: imago)

Severin Freund hat beim Skisprung-Weltcup in Lahti den dritten Platz belegt. Der 22-Jährige sprang 128 und 130 Meter weit. Den Sieg sicherte sich der viermalige Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz mit Weiten von 128,5 und 129,5 Meter. Zweiter wurde der Österreicher Andreas Kofler. Richard Freitag kam mit 125 und 126,5 Metern auf Rang 14. Michael Neumayer wurde 26. Martin Schmitt stürzte im zweiten Durchgang und fiel vom 14. auf den 29. Platz zurück. Stephan Hocke (33.) und Pascal Bodmer (36.) schieden zur Halbzeit aus.

Foto-Show: Das WM-Aufgebot der Skispringer

Für Severin Freund war der Erfolg in Lahti der fünfte Podestplatz in diesem Winter. "Es tut gut, nach der WM noch einmal ein Erfolgserlebnis zu feiern. Die Saison war bislang sehr schön für mich, aber ich weiß, dass es schwieriger ist, sich in der Weltspitze zu halten als bis dahin vorzustoßen", sagte der Shootingstar im deutschen Team, der in dieser Saison schon zwei Weltcupsiege einfahren konnte. Einen Tag nachdem die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb als Vierte das Podest knapp verpasst hatten, war es erneut der 22-Jährige, der die Bilanz der DSV-Adler rettete.

Schmitt stürzt und ärgert sich

Schmitt kam bei seinem Sturz ohne Blessuren davon: "Der ganze Sprung war schräg. Bei der Landung habe ich versucht, zu retten, was zu retten ist. Das ist mir nicht gelungen", sagte Schmitt, der weniger mit dem Sturz als vielmehr mit der fehlenden Weite in seinen zwei Sprüngen haderte. "Das ärgert mich, denn ich kann es besser. Aber ich habe hier keinen Zug gespürt. Da lässt man schnell mal sieben, acht Meter liegen", sagte Schmitt. Er bekräftigte erneut, anders als einige andere Altmeister, auch in der kommenden Saison an den Start gehen zu wollen.

Ahonen beim Abschied nicht im Finale

Mit einer herben Enttäuschung endete das letzte Springen in der Karriere des fünfmaligen Vierschanzentournee-Siegers Janne Ahonen. Der 33-Jährige verpasste ausgerechnet vor heimischen Publikum als 34. des ersten Durchgangs das Finale und verabschiedete sich somit durch die Hintertür von der Skisprung-Bühne.


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