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Martin Schmitt soll deutsche Skispringer zu Olympia führen

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Bundestrainer Schuster plant fest mit Schmitt

15.02.2012, 17:49 Uhr | dapd

Martin Schmitt soll die deutschen Skispringer möglicherweise bis zu den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi führen. Das zumindest hofft Bundestrainer Werner Schuster, der trotz der derzeitigen Knieblessur des 33 Jahre alten Routiniers weiter fest mit dem viermaligen Weltmeister und Olympiasieger von 2002 plant.

"Er hat eine extreme Vorbildwirkung und ist ein sehr wertvoller Baustein bei der Heranführung der jungen Skispringer", sagte Schuster. "Es wird mit zunehmenden Alter sportlich natürlich nicht leichter für ihn, aber ich plane definitiv mit ihm. Maximal wird es bei ihm sicher bis Sotschi gehen." Dann wäre das deutsche Skisprung-Idol 36.

Verschleißerscheinungen normal

Schmitt hatte angekündigt, von Jahr zu Jahr über die Fortsetzung seiner Karriere entscheiden zu wollen. "Bei Olympia 2018 werde ich sicher nicht mehr dabei sein", lautete seine Standardantwort auf die Frage nach dem Ende seiner Laufbahn. Laut Schuster hängt Schmitts Entscheidung sicher hauptsächlich davon ab, "wie sein Körper mitmacht". Die leichten Verschleißerscheinungen, die ihn derzeit zu einer Wettkampfpause zwingen, seien im Alter von 33 Jahren absolut normal.

Knie braucht eine Pause

"Ich möchte dem Knie jetzt eine Pause gönnen, um es vollständig auszuheilen. Sobald sich eine Besserung einstellt, möchte ich wieder ins Training einsteigen", sagte der Mann aus dem Schwarzwald. Schmitt leidet derzeit unter einer Reizung des Oberschenkelmuskelansatzes im linken Knie. "Die Knieprobleme sind keine Gefahr für die Zukunft. Martin wird bald wieder bei Training und Wettkampf dabei sein", sagte Schuster.

Schmitt soll noch stärker führen

"Er hat sich gut entwickelt, ich hoffe, dass er schneller wieder an die Weltklasse ranstoßen wird als im letzten Jahr", sagte Schuster. Schmitt hatte das deutsche Team im vergangenen Winter zu WM-Bronze im Team geführt, 2010 gab es für ihn Olympiasilber mit der Mannschaft. Der einstige Dominator des Skispringens ist inzwischen vor allem ein wichtiger Mannschaftsspringer geworden, der nach dem Rücktritt von Michael Uhrmann das junge deutsche Team im kommenden Winter noch stärker führen soll.

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