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Vierschanzentournee: Gregor Schlierenzauer hat auch in Garmisch gewonnen

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Vierschanzentournee - Garmisch-Partenkirchen  

Erneuter Triumph der Österreicher - Freund stürzt ab

02.01.2012, 12:57 Uhr | sid, t-online.de

Der Sieger von Oberstdorf ist auch der Sieger von Garmisch-Partenkirchen: Gregor Schlierenzauer gewann das Neujahrsspringen der 60. Vierschanzentournee vor seinem Landsmann Andreas Kofler. Kofler war schon in Oberstdorf Zweiter geworden. Mit aufs Podium flog der Japaner Daiki Ito. Severin Freund vergab als Zweiter des ersten Durchgangs im Finale seine Siegchance und wurde nach Rang vier in Oberstdorf als bester Deutscher Siebter.

Sieger Schlierenzauer sagte nach seinem 38. Weltcupsieg im ZDF: "Unglaublich, es war wieder ein super Tag für mich." Allerdings gab der Gesamt-Zweite der Tournee von 2006/07 auch zu: "Es waren nicht die besten Sprünge. Es ist aber umso erfreulicher, wenn man trotzdem der Sieger sein kann."

Schmitt muss die Tournee verlassen

Einen erneut schwarzen Tag erlebte Altmeister Martin Schmitt, der gegen den Japaner Taku Takeuchi als 38. den zweiten Durchgang verpasste und dadurch seinen Platz im deutschen Tournee-Team verlor. "Martin ist ein fairer Sportsmann und hat das eingesehen", sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF. "Er hat sich mit Andreas Wank um den sechsten Platz im Team duelliert, alle hatten gleiche Bedingungen."

Hoffnungsträger Richard Freitag musste sich mit Platz 25 begnügen und verlor in der Gesamtwertung weiter an Boden. "Er springt nicht ganz so befreit auf", beschrieb Schuster den Unterschied zu den Wochen vor dem Start der Tournee.

Ordentliches deutsches Mannschaftsergebnis

Schlierenzauer, der weiter von der Millionen-Prämie für vier Siege träumen darf, baute in der Gesamtwertung seine Führung auf den Teamkollegen Kofler aus. Titelverteidiger Thomas Morgenstern wurde nach Rang drei in Oberstdorf nur Sechster und fiel ebenfalls zurück. Das ordentliche deutsche Ergebnis komplettierten Michael Neumayer (17.), Andreas Wank (20.) und Stephan Hocke (26.). Maximilian Mechler verpasste wie Schmitt auf Rang 43 den zweiten Durchgang.

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