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Gregor Schlierenzauer: Kofler zerstört bei Vierschanzentournee den Grand-Slam-Traum

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Kofler zerstört Schlierenzauers Grand-Slam-Traum

05.01.2012, 08:33 Uhr | dpa

Gregor Schlierenzauer: Kofler zerstört  bei Vierschanzentournee den Grand-Slam-Traum . Der Österreicher Gregor Schlierenzauer. (Quelle: AP/dpa)

Der Österreicher Gregor Schlierenzauer. (Quelle: AP/dpa)

Weltcup-Spitzenreiter Andreas Kofler hat Gregor Schlierenzauers Traum vom Millionen-Jackpot platzen lassen: Der Österreicher gewann das dritte Springen der 60. Vierschanzentournee in Innsbruck und verhinderte den möglichen Grand Slam seines Landsmanns, der nur Zweiter wurde.

Kofler stiehlt dem großen Favoriten die Show

Der Traum vom Vierfacherfolg ist für Schlierenzauer geplatzt.

Der Traum vom Vierfacherfolg ist für Schlierenzauer geplatzt.


Damit bleibt Sven Hannawald der einzige Springer, der alle vier Wettbewerbe in einer Tournee gewinnen konnte. Für eine Überraschung sorgte Maximilian Mechler, der als Siebter bester Deutscher wurde. Severin Freund fiel als enttäuschender 21. in der Gesamtwertung weit zurück.

Mechler holt ersten Top-Ten-Rang seit sieben Jahren

22.500 fanatische Fans am Bergisel durften sich mit Schlierenzauer immerhin über die verteidigte Führung in der Gesamtwertung freuen. "Ich bin trotzdem zufrieden, das war ein Springen mit Gänsehautatmosphäre", sagte Schlierenzauer, der für vier Siege eine Million Schweizer Franken (ca. 810.000 Euro) erhalten hätte.

Mechler erzielte einen Tag nach seinem 28. Geburtstag seine erste Top-10-Platzierung seit Februar 2004. "Besser hätte es nicht laufen können, das waren zwei optimale Sprünge", sagte der Überraschungs-Zweite der Qualifikation.

Freund verspielt Chance auf Podestplatzierung

Auch Michael Neumayer auf Platz acht zeigte eine gute Leistung, Hoffnungsträger Richard Freitag musste sich dagegen mit dem zwölften Platz begnügen. Stephan Hocke wurde am Ende 18. Severin Freund verspielte derweil seine Chancen auf einen Platz auf dem Podest in der Gesamtwertung. "Das war heute ziemlicher Schmarrn. Manchmal gibt es so Tage, da läuft es nicht. Vielleicht bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden", sagte der 23-Jährige. Am Donnerstag wird die 60. Vierschanzentournee mit der Qualifikation für das letzte Springen in Bischofshofen fortgesetzt.

Der viermalige Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann ist derweil vorzeitig ausgestiegen. Nach seinem 16. Platz in Innsbruck sagte der Schweizer seine Teilnahme am Finale ab und reiste in die Heimat zurück. "Ich habe keine Topform. Für mich ist es ein Kampf, dass alles stimmt", begründete Ammann seine Entscheidung. Ob der 30-Jährige seine Karriere im Frühjahr beendet, ließ er offen.

3. Springen in Innsbruck

1. Andreas Kofler (Österreich) 252,8 Pkt. (127,5/131,5 m)

2. Gregor Schlierenzauer (Österreich) 247,6 (130,5/123,0)

3. Taku Takeuchi (Japan) 246,7 (131,5/124,0)

4. Anders Bardal (Norwegen) 244,4 (128,0/125,5)

5. Roman Koudelka (Tschechien) 239,5 (123,5/122,5)

6. Thomas Morgenstern (Österreich) 237,1 (120,5/123,0)

7. Maximilian Mechler (Isny) 235,1 (119,0/126,0)

8. Michael Neumayer (Berchtesgaden) 234,4 (132,0/121,5)

9. Kamil Stoch (Polen) 232,0 (132,5/108,0);

10. Lukas Hlava (Tschechien) 229,5 (126,0/118,0) ...

...

12. Richard Freitag (Aue) 227,2 (128,5/114,0)

18. Stephan Hocke (Schmiedefeld) 218,0 (122,5/118,5)

21. Severin Freund (Rastbüchl) 211,8 (118,5/116,5)

Gesamtwertung der Vierschanzentournee

1. Gregor Schlierenzauer (Österreich) 805,4 Pkt.

2. Andreas Kofler (Österreich) 788,4

3. Thomas Morgenstern (Österreich) 769,3

4. Anders Bardal (Norwegen) 758,5

5. Roman Koudelka (Tschechien) 757,2

6. Severin Freund (Rastbüchl) 738,0

7. Taku Takeuchi (Japan) 731,0

8. Daiki Ito (Japan) 725,9

9. Kamil Stoch (Polen) 721,1

10. Lukas Hlava (Tschechien) 714,2

...

14. Richard Freitag (Aue) 701,4

16. Stephan Hocke (Schmiedefeld) 692,6

24. Maximilian Mechler (Isny) 543,0

28. Michael Neumayer (Berchtesgaden) 480,8

36. Andreas Wank (Oberhof) 334,9

49. Martin Schmitt (Furtwangen) 191,1

50. Markus Eisenbichler (Siegsdorf) 187,1

62. David Winkler (Winterberg) 84,5

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