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Freitag Halbzeit-Zweiter in Sotschi - Kofler führt

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DSV-Springer in Sotschi weiter obenauf

09.12.2012, 13:59 Uhr | dpa

Freitag Halbzeit-Zweiter in Sotschi - Kofler führt. Der Zweite Richard Freitag (l-r), Sieger Andreas Kofler und Andreas Wellinger.

Der Zweite Richard Freitag (l-r), Sieger Andreas Kofler und Andreas Wellinger. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Nach ihrem überragenden Auftritt auf der kleinen Olympia-Schanze in Sotschi klatschten sich die deutschen Skispringer ausgelassen ab und fielen sich danach glücklich in die Arme.

Beim Sieg des Österreichers Andreas Kofler krönten Richard Freitag als Zweiter und Youngster Andreas Wellinger auf Rang drei am Sonntag das hervorragende Abschneiden der DSV-Adler um Weltcupspitzenreiter Severin Freund, der 24 Stunden nach seinem zweiten Platz Fünfter wurde.

"Wir haben uns mit der Olympia-Schanze sehr gut angefreundet. Das lief außerordentlich gut. Es war eine tolle Leistung der Mannschaft", bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster und stellte zufrieden fest: "Im Moment ist es für mich sehr angenehm. Wir haben mit Severin Freund einen Führungsspringer, Richard Freitag ist einen Schritt weitergekommen und die Jungen machen sich keinen Kopf. Die sind unbelastet und erfrischend unterwegs."

Hinter Freund landeten Karl Geiger auf Rang sechs und Andreas Wank auf Rang zehn und damit fünf deutsche Springer in den Top Ten. "Derzeit ernten wir die Früchte unserer Arbeit", meinte Schuster.

Freund fährt am kommenden Wochenende im Gelben Trikot nach Engelberg zur Generalprobe für die Vierschanzentournee, bei der er zu den Topfavoriten gehört. "Druck verspüre ich noch gar nicht. Ich genieße es einfach", berichtete der Bayer und fügte hinzu: "So kann der Winter weitergehen."

Weil der Österreicher Gregor Schlierenzauer einen Tag nach seinem 42. Weltcupsieg nur 25. wurde, baute Freund mit 340 Punkten seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf 52 Zähler aus. "Nicht jeder Tag ist wie der andere", sagte der 24-Jährige auch in Anspielung auf seine eigene Leistung. Mit 100 und 103 Metern konnte er nicht ganz an das Ergebnis vom Samstag anknüpfen, als er 101,5 und 105,5 Meter weit gesegelt war.

Die Möglichkeiten der DSV-Springer scheinen derzeit unbegrenzt, da auch Freitag langsam in die Form des Vorjahres kommt. "Ich bin froh, dass ich zwei gute Sprünge runtergebracht habe. Der zweite Platz war natürlich das i-Tüpfelchen", erklärte der Sachse. Mit Weiten von 100 und 102,5 Metern lag er um die Winzigkeit von 0,1 Zählern vor Wellinger.

Der 17-Jährige sprang mit 100,5 und 103 Metern erstmals in seiner Karriere auf das Podest. "Das ist einfach nur unglaublich und unbeschreiblich", sprudelte es aus ihm heraus. Als Gesamt-Sechster mit 188 Punkten ist er wie Freitag (176) auf Rang sieben auch in Engelberg fix für den Wettbewerb qualifiziert. "Er ist ein junger, unbelasteter Springer. Das macht Spaß", erklärte Schuster.

Allerdings bremste er die Erwartungen für den ersten Saison-Höhepunkt zum Jahreswechsel. "Man darf nicht davon ausgehen, dass wir bei der Tournee alles in Grund und Boden springen. Es wäre schon schön, wenn wir mal wieder auf das Podest kämen oder einen Tagessieg landen könnten. Der liegt nämlich schon lange zurück." Zehn Jahre ist es her, als Sven Hannawald in Oberstdorf den letzten Triumph landete.

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