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Vierschanzentournee: So stehen die Chancen der DSV-Adler

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DSV-Adler auf der Jagd nach dem Tagessieg

30.12.2012, 12:19 Uhr | t-online.de, dpa

Vierschanzentournee: So stehen die Chancen der DSV-Adler. Severin Freund, Richard Freitag und Andreas Wellinger (Quelle: dpa)

Severin Freund, Richard Freitag und Andreas Wellinger (v. li.) greifen bei der Vierschanzentournee an. (Quelle: dpa)

Nach zehn mageren Jahren sind die deutschen Ski-Adler hungrig auf eine fette sportliche Ausbeute bei der Vierschanzentournee. Mit dem stärksten Team seit den Glanztagen von Sven Hannawald und Martin Schmitt wollen die DSV-Springer den favorisierten Österreichern das eine oder andere Schnippchen schlagen und ihren Höhenflug im WM-Winter vorläufig krönen. "Wir wollen einen Podestplatz oder im besten Fall sogar einen Tagessieg landen. Das wäre ein Zeichen der Weiterentwicklung", hat Bundestrainer Werner Schuster das Ziel ausgegeben.

Severin Freund, Richard Freitag und Andreas Wellinger: Schuster schickt gleich drei Top-Springer ins Rennen. Die Erfolge des Trios im bisherigen Saisonverlauf haben das Selbstvertrauen im deutschen Lager enorm gestärkt. "Ich bin dankbar, dass wir unsere Qualitäten so einbringen konnten vom Saisonstart weg. Es spricht nichts dagegen, dass wir das bei der Tournee weiterführen", sagt Schuster.

Komfortable Situation für den Trainer

Er bringt eine verschworene Truppe an den Start, die prächtig harmoniert und sich gegenseitig pusht. "Es ist eine Fügung, dass sich Sportler gut verstehen und gut kooperieren. Wir versuchen, das von der Trainerseite zu fördern. In letzter Konsequenz hängt es aber von den Charakteren ab. Im Moment ist es ein sehr angenehmes Arbeiten mit den Sportlern", beschreibt Schuster die Situation.

Die Stärke der Mannschaft ist ihre flache Hierarchie. Einen Chef gibt es nicht. "Es wäre absolut unauthentisch, wenn wir jetzt anfangen würden: Du bist der Leader, du bist es nicht und du musst das und das machen", bestätigt Freund. Der 24-Jährige steht als derzeit bester deutscher Skispringer zwar im Fokus, eine Sonderrolle beansprucht er deshalb aber nicht für sich. "Es funktioniert am besten, wenn wir alle miteinander arbeiten", sagt der zweimalige Saisonsieger und flachst: "Meine Tasche trägt sowieso keiner."

Wellinger startet gleich durch

Dennoch ist der Gesamtzweite im Weltcup der sportliche Fixpunkt, an dem sich die anderen orientieren. "Für mich ist es jetzt schön zu sehen, dass aus unserem Team Leute mit Leichtigkeit und Freude vorne reinspringen. Das steckt an", erzählt Freunds Zimmerkollege Freitag. Der Sachse hat in diesem Winter zwar etwas von seiner Leichtigkeit aus dem Vorjahr eingebüßt. Dafür ist in dem erst 17 Jahre alten Wellinger ein Neuling von Null auf Hundert durchgestartet. "Er geht mit Leichtigkeit und einer gewissen Unbeschwertheit an die Dinge heran", lobt Schuster den Shootingstar.

Wellinger gibt die Komplimente lieber an die etablierten Kollegen weiter. "Wie sie Danny (Queck), Karl (Geiger) und mich aufgenommen haben, war sehr freundschaftlich. Wenn wir im Team unterwegs sind, ist es eine super Stimmung. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich jetzt der Junge bin, sondern dass wir alle gut zusammen halten. Das ist auch mit ein Grund, weshalb wir in der Teamleistung so stark sind", beschreibt der Youngster das neue Wir-Gefühl.

Noch spricht niemand vom Tournee-Sieg

Das soll die DSV-Adler auch bei der Vierschanzentournee beflügeln, nachdem die Hausaufgaben in den Bereichen Athletik, Technik und Material in den vergangenen Jahren ordentlich erledigt wurden. "Uns eint das gemeinsame Ziel. Wir haben ein Ambiente, in dem die Leute ihr Leistungspotenzial auch ausschöpfen", sagt Schuster.

Von einem Tournee-Triumph wagt er jedoch (noch) nicht zu träumen: "Wenn wir auf dieser Leiter die nächsten Schritte künstlich beschleunigen wollen, dann werden wir irgendwann auf der Sprosse mal ins Leere treten. Wir müssen Schritt für Schritt vorangehen. Deshalb sagt mir mein Instinkt, dass es total falsch wäre, die Zielsetzung zu verändern."

Außer dem Top-Trio kann Schuster neben Michael Neumayer, Andreas Wank und Karl Geiger sogar auch noch auf Martin Schmitt setzen, der sich überraschend für das erste Springen qualifiziert hat. Mit Danny Queck, Tobias Bogner und Maximilian Mechler stehen ein weiterer Youngster und zwei erfahrene Springer im Aufgebot. Sie alle gehen allerdings nur als Außenseiter ins Rennen.

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