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Skispringen: DSV-Adler verpassen in Zakopane klar das Podium

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DSV-Adler verpassen in Zakopane klar das Podium

11.01.2013, 20:32 Uhr | dpa

Skispringen: DSV-Adler verpassen in Zakopane klar das Podium. Auch Severin Freund kann den DSV-Adlern nicht zum Sieg in Zakopane verhelfen. (Quelle: Reuters)

Auch Severin Freund kann den DSV-Adlern nicht zum Sieg in Zakopane verhelfen. (Quelle: Reuters)

Trotz einer guten Vorstellung von Rückkehrer Severin Freund sind die deutschen Ski-Adler der Konkurrenz beim Team-Weltcup in Zakopane hinterhergeflogen. Das DSV-Quartett mit Andreas Wank, Andreas Wellinger, Richard Freitag und Freund offenbarte zu viele Schwächen und verpasste als Vierter deutlich das Podest. "Das ist nicht unser Anspruch und schade. Aber wir bekommen sicher noch unsere Chancen", sagte Freund.

55,1 Punkte betrug der Rückstand auf Sieger Slowenien. Zu den drittplatzierten Österreichern, die auf den erkrankten Vierschanzentourneesieger Gregor Schlierenzauer verzichten mussten, fehlten den deutschen Springern 22,7 Zähler. Der zweite Platz ging an Polen. Die Gastgeber hatten lange Zeit geführt. Doch Krzysztof Mietus hatte bei seinem zweiten Sprung schwierige Windverhältnisse und verpatzte diesen.

Freund noch bester DSV-Adler

Freund hatte wie Wellinger nach der Vierschanzentournee eine kurze Verschnaufpause erhalten. "Die Pause hat mir gut getan", erklärte der 24-Jährige. Als Schlussspringer konnte er die Patzer seiner Teamkollegen aber nicht ausbügeln. Mit 125 und 129 Metern bot der Bayer die mit Abstand beste Leistung im DSV-Quartett, das ansonsten enttäuschte.

Von Beginn an befanden sich die Deutschen in der Verfolgerrolle, weil Startspringer Wank nur bei 120,5 und 121 Meter landete. "Meine Sprünge waren nicht optimal. Ich hatte mir mehr ausgerechnet", räumte er danach ein. Mit seiner mäßigen Leistung gab der Thüringer dem Team-Youngster Wellinger eine schwere Aufgabe mit.

Freitag kann nicht an Leistung von Wisla anknüpfen

Diese konnte der 17-jährige Oberschüler, der bei der Vierschanzentournee als Gesamt-Neunter geglänzt hatte, dieses Mal nicht lösen. Nur 121 und 120,5 Meter ließen den Rückstand weiter anwachsen. "Ich bin noch nicht ganz schmerzfrei", entschuldigte sich Wellinger. Der Senkrechtstarter im deutschen Team war am vergangenen Sonntag beim Tournee-Finale in Bischofshofen gestürzt und hatte sich dabei eine Rückenblessur zugezogen.

Die danach von Freitag erhoffte Attacke blieb aus. Mit 122,5 und 123 Metern konnte auch der Sachse, der 48 Stunden zuvor mit Rang zwei in Wisla seinen zweiten Podestplatz in diesem Winter gefeiert hatte, keinen Boden gutmachen. "Mit dem zweiten Versuch bin ich zufrieden, aber es geht wesentlich besser. Ich hake das als Training für das Einzel ab", erklärte Freitag.

Hilde patzt bei seinem zweiten Sprung

Noch enttäuschender als für die DSV-Adler verlief es in Zakopane für die Norweger, die vom dritten Platz zur Halbzeit noch auf Rang sieben durchgereicht wurden. Tom Hilde stürzte im Finale ab, Anders Jacobsen und Anders Bardal sprangen ebenfalls viel zu kurz.

"Es war kein einfacher Wettbewerb, in dem auch andere Nationen gepatzt haben", resümierte Freund.

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