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Skispringen in Willingen: Starker Wind stoppt die DSV-Adler

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Wind stoppt DSV-Adler in Willingen

11.02.2013, 08:34 Uhr | dpa

Skispringen in Willingen: Starker Wind stoppt die DSV-Adler. Auch Skispringer-Trainer Werner Schuster konnte nichts gegen den Wind ausrichten.

Auch Skispringer-Trainer Werner Schuster konnte nichts gegen den Wind ausrichten. (Quelle: dpa)

Willingen (dpa) - Dem Jubel nach dem dritten Platz beim Mannschafts-Weltcup folgte die Enttäuschung über die Absage des Einzels. 24 Stunden nach ihrem verheißungsvollen Start in die Team-Tour sind die deutschen Ski-Adler beim Heimauftritt in Willingen vom stürmischen Wind gestoppt worden.

"Das ist schade. Ich hoffe, dass der Wettkampf nachgeholt wird, denn wir befinden uns auf dem Weg zur WM in Predazzo", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Böen mit Spitzen von elf Metern pro Sekunde zwangen die Jury nach mehrmaliger Verschiebung zur Absage. "Wir konnten keinen Springer herunterlassen, denn bei diesen Bedingungen kann man die Sicherheit der Athleten nicht gewährleisten", erklärte FIS-Renndirektor Walter Hofer. Der Wettbewerb könnte am kommenden Freitag als zusätzliches Skiflug-Event in Oberstdorf nachgeholt werden.

Besonders bitter war die Absage für Oldie Martin Schmitt, der sich im ohnehin fast aussichtslosen Kampf um ein WM-Ticket vor den 11 000 enttäuschten Fans noch einmal von seiner besten Seite präsentieren wollte. Er muss nun am Mittwoch in Klingenthal seine letzte Chance suchen. "Die WM ist irgendwo noch im Hinterkopf. Ich versuche, so gut wie möglich zu sein. Aber fünf Springer waren schon auf dem Podest und haben die Norm. Und es ist geplant, dass nur fünf nach Predazzo fahren. Deshalb denke ich nicht an Italien", erklärte Schmitt.

Der 35 Jahre alte Routinier hatte schon am Samstag tatenlos zusehen müssen, wie sich Michael Neumayer, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Severin Freund nach dem dritten Platz im Teamwettbewerb hinter den überragenden Slowenen und Norwegen von fast 13 000 Fans feiern ließen. "Die anderen haben heute keine Luft rangelassen. Wir waren nicht ausgeglichen genug für einen Sieg, haben aber immerhin Österreich niedergerungen", meinte Schuster. Für den Weltmeister und Olympiasieger blieb nur Rang vier.

Das DSV-Quartett erhielt sich damit die Chance auf den mit 100 000 Euro gefüllten Jackpot für den Gesamterfolg in der fünf Springen umfassenden Team-Tour und tankte zugleich Selbstvertrauen für die bevorstehenden Weltmeisterschaften. "Wir haben richtig Potenzial in der Mannschaft und sind heute belohnt worden. Das war gut für die Psyche so kurz vor der WM, wo für uns jede Medaille möglich ist", stellte Schuster fest.

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