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Skispringen - Nordische Ski-WM: DSV-Adler holen Silber im Team-Wettbewerb

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Erst Bronze, dann sogar Silber für DSV-Adler

02.03.2013, 18:56 Uhr | t-online.de

Skispringen - Nordische Ski-WM: DSV-Adler holen Silber im Team-Wettbewerb. Richard Freitag im Anflug. (Quelle: dpa)

Richard Freitag im Anflug. (Quelle: dpa)

Die deutschen Skispringer haben bei der Nordischen Ski-WM erst sportlich Bronze und nachträglich sogar die Silbermedaille gewonnen. Beim Teamspringen von der Großschanze war das DSV-Quartett, bestehend aus Richard Freitag, Severin Freund, Michael Neumayer und Andreas Wank, zunächst hinter den überragenden Österreichern und Norwegen auf Platz drei gelandet.

Die Jury stufte Norwegen aber anschließend auf Platz vier zurück. Der Grund dafür war die falsche Punkteberechnung eines Sprungs von Anders Bardal. Der Fehler wurde aber erst nach dem Springen festgestellt und korrigiert. So rückte Deutschland noch auf Rang zwei vor, Polen holte als neuer Dritter Bronze.

Deutsche retten 0,8 Punkte Vorsprung

Schon die sportliche Entscheidung war an Spannung nicht zu überbieten gewesen. Bis zum Schluss blieb der Wettbewerb hochkarätig und eng, einzig Österreich konnte sich vor dem letzten Durchgang absetzen. Dahinter trennten Norwegen und Deutschland gerade einmal 0,3 Punkte. Auch Polen lag noch in Medaillen-Reichweite. Schlussspringer Freitag musste alles geben, um eine deutsche Medaille zu sichern.

Polens letzter Mann Kamil Stoch hatte alles riskiert und mit 130,50 Metern bei schlechten Bedingungen einen starken Sprung vorgelegt. Aber Freitag behielt die Nerven. Er landete auf 129,5 Metern und rettete 0,8 Punkte Vorsprung vor Polen, das sich nach der Rückstufung der Norweger nach anfänglicher Enttäuschung noch über Bronze freuen konnte.

Österreicher verliert Ski bei Landung

Den spektakulärsten Sprung und das Gesprächsthema des Tages legte allerdings Österreichs Manuel Fettner hin. Er segelte im zweiten Durchgang auf 128 Meter, verlor kurz nach der Landung aber seinen rechten Ski. Er schaffte es dennoch, die Balance zu bewahren und auf einem Bein und Ski bis über die Sturzlinie zu fahren. So vermied er einen Sturz und die damit verbundenen großen Punktabzüge. Seine Kollegen belohnten ihn für diese Leistung mit der Goldmedaille.

Den Sieg müssen die Österreicher aber womöglich noch teuer bezahlen. Thomas Morgenstern verzog nach seinem zweiten Sprung vor Schmerzen das Gesicht und fasste sich an sein rechtes Knie. Er wurde umgehend von Ärzten untersucht. Es besteht der Verdacht auf einen Meniskusschaden.

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