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Debakel für DSV-Springer - Schlierenzauer siegt

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Debakel für DSV-Springer - Schlierenzauer siegt

15.07.2013, 10:03 Uhr | dpa

Debakel für DSV-Springer - Schlierenzauer siegt. Gregor Schlierenzauer ist mal wieder eine Klasse für sich.

Gregor Schlierenzauer ist mal wieder eine Klasse für sich. (Quelle: dpa)

Planica (dpa) - Richard Freitag lächelte gequält über das glimpfliche Ende einer wilden Luftfahrt, Michael Neumayer warf frustriert seine Ski-Klamotten in den Schnee und auch Severin Freund ärgerte sich beim Skiflug-Weltcup in Planic.

Deutschlands Skispringer haben beim vom schweren Sturz des Norwegers Anders Jacobsen überschatteten Wetbewerb einen "schwarzen Freitag" erlebt.

Während Freund als Neunter zumindest in die Top Ten sprang und Andreas Wellinger auf Rang 19 zumindest Weltcuppunkte sammelte, schieden Freitag, Neumayer und Karl Geiger schon im ersten Durchgang aus. Jubeln durfte Überflieger Gregor Schlierenzauer aus Österreich, der seine beeindruckende Flugshow mit dem 50. Weltcupsieg seiner Karriere krönte.

"Als Team haben wir heute nicht wahnsinnig glücklich ausgesehen", räumte Freund zerknirscht ein. Der Bayer steigerte sich nach 194,5 Metern im zweiten Durchgang zwar auf 206,5 Meter - für einen Spitzenplatz war es da aber schon zu spät. "Im ersten Versuch habe ich viel Boden verloren. Schade", sagte Freund.

Freitag ruderte bei seinem ersten Versuch mit den Armen durch die Luft und war heilfroh, als er nach 160 Metern unversehrt wieder den Boden unter den Skiern spürte. "Ich habe eigentlich gedacht, dass ich oben ganz gut rausgekommen bin. Aber dann ist mir der rechte Ski weggegangen. In dem Moment denkt man nicht an Weite", sagte der 21 Jahre alte Sachse über die Schrecksekunde. Den 40. und letzten Platz hakte Freitag dennoch schnell ab. "Das ist schade, aber da kann man nix machen", sagte er.

Bedient war auch Neumayer, der mit 192,5 Metern als 31. knapp das Finale verpasste. "Das ist das erste Mal, dass ich ausscheide, und ein kleiner Genickschlag am Ende einer traumhaften Saison. Ich fand den Sprung eigentlich gar nicht schlecht. Aber ab 140 Metern ging es wie in einem Fahrstuhl bergab", sagte der 34-jährige Oldie.

Als Zaungast des Finals stockte dann auch ihm der Atem, als Jacobsen nach seiner Landung bei 218 Metern die Balance verlor und mit schmerzverzerrtem Gesicht im Auslauf liegenblieb. "Das Knie hat sich gedreht wie eine Waschmaschine", schilderte ARD-Experte Dieter Thoma die Szene. Jacobsen wurde mit einer Blessur am rechten Knie in einem Rettungsschlitten von der Schanze gebracht. Am Abend wurde ein Kreuzbandriss beim Zweiten der Vierschanzentournee diagnostiziert. "Solche Bilder sind nicht schön", sagte Wellinger.

Der 17 Jahre alte Youngster flog mit 194 und 197,5 Meter auf Rang 19 und stellte zufrieden fest: "Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht."
Den hatte auch Schlierenzauer. Der bereits als Weltcup-Gesamtsieger feststehende Vierschanzentourneegewinner flog auf 215,5 und 213,5 Meter. Damit verwies er den Slowenen Peter Prevc und den Polen Piotr Zyla auf die weiteren Podestplätze, die für die DSV-Adler an diesem Tag unerreichbar blieben.

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