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Deutsche Skispringer fiebern Heimauftakt entgegen

21.11.2013, 11:29 Uhr | dpa

Deutsche Skispringer fiebern Heimauftakt entgegen. Die Schanze in der Vogtland-Arena in Klingenthal ist für den Weltcup-Auftakt präpariert worden.

Die Schanze in der Vogtland-Arena in Klingenthal ist für den Weltcup-Auftakt präpariert worden. Foto: Jan Woitas. (Quelle: dpa)

Klingenthal (dpa) - Mit großen Erwartungen und einem Kribbeln im Bauch sind Deutschlands Skispringer zum Weltcup-Auftakt ins verregnete Klingenthal gereist.

Beim erstmaligen Saisonstart vor heimischer Kulisse wollen die DSV-Adler gleich zu einem Höhenflug ansetzen, der mit Gold bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gekrönt werden soll. "Wir freuen uns sehr auf den Start in den Olympia-Winter. Das kann ein Eröffnungsfest werden, das unserer Sportart zusteht. Uns erwartet ein fantastisches Publikum", sagte Bundestrainer Werner Schuster voller Vorfreude.

Zugleich versicherte der Österreicher, dass seine Schützlinge für das Event im Vogtland an diesem Wochenende bestens gewappnet sind: "Der Erwartungshaltung und dem medialen Druck müssen und wollen wir uns stellen, wenn wir in einer Saison voller Highlights mit Tournee, Olympia und der Skiflug-WM Titel gewinnen wollen. Darauf haben wir unsere Athleten eingestellt."

Obwohl sich Klingenthal noch nicht als traumhafte Winterlandschaft präsentiert, können es die deutschen Asse um Severin Freund und Andreas Wellinger kaum erwarten. "Ich bin ja schon einige Jahre im Geschäft, aber einen Weltcup-Auftakt in Deutschland habe ich noch nicht erlebt. Entsprechend groß sind Vorfreude und Motivation, gute Leistungen zu bringen", erklärte Oldie Michael Neumayer.

Anders als Martin Schmitt, der in den Saisonplanungen des Bundestrainers keine Rolle spielt und die mögliche fünfte Olympia-Teilnahme wohl verpassen wird, gehört der 34 Jahre alte Neumayer auch in diesem Winter zu den Säulen der erfolgshungrigen Mannschaft. "Wir haben derzeit eine schöne Mischung aus Springern, die bereits Erfolge feiern konnten und jungen Aktiven, die das noch tun wollen. So motivieren wir uns gegenseitig und die Leistungsdichte innerhalb des Teams wird größer", berichtete Freund.

Der 25-Jährige ist die unumstrittene Nummer eins im Team, zumal in Richard Freitag der zweite Topspringer der vergangenen Jahre zum Saisonbeginn verletzungsbedingt ausfällt. "Nach Ausheilung seines Ermüdungsbruches planen wir mit Richard zur Vierschanzentournee. Spätestens bis Sotschi sollte er die Rolle spielen können, die ihm innerhalb des Teams zusteht", sagte Schuster.

Zunächst ruhen die Hoffnungen also auf Freund, Neumayer und Wellinger. Der Youngster, der im Vorjahr wie ein Komet in die Weltspitze schoss, gehört sieben Wochen nach seinem Gesamt-Triumph im Sommer-Grand-Prix an gleicher Stätte zu den Favoriten. "Er befindet sich auf einem guten Weg", sagte der Bundestrainer und stellte zufrieden fest: "Der Heimauftakt ist mehr Segen als Fluch. Wir wissen, was wir können, und können zuversichtlich reingehen."

Im Teamwettbewerb am Samstag soll Weltmeister Österreich um Überflieger Gregor Schlierenzauer bereits einen ersten Vorgeschmack darauf bekommen, dass die DSV-Springer in diesem Winter endgültig die Wachablösung herbeiführen wollen. Für das Einzel am Sonntag ist ein Podestplatz die Zielvorgabe. "Wir reisen zuversichtlich zum ersten internationalen Kräftemessen. Wir können uns auf die Unterstützung der vielen, vielen Fans verlassen. Das motiviert uns noch einmal zusätzlich. Umso so größer ist das Kribbeln vor dem Saisonstart und die Freude auf den Wettkampf", betonte Freund.

Dabei wollen sich die deutschen Asse auch nicht von einigen Neuerungen im Reglement beirren lassen. So muss ein Springer künftig bei einer freiwilligen Anlaufverkürzung durch seinen Trainer mindestens 95 Prozent der Hill-Size-Weite einer Schanze erreichen, um die Bonuspunkte zu kassieren. Neu ist auch, dass die Kompensation im Falle von Rückenwind um 21 Prozent erhöht wird. Zudem plant der Weltverband FIS die Einführung eines Lichtbalkens im Aufsprung, der auch für Springer und Stadionzuschauer sichtbar ist. Dieser soll erstmals bei der Vierschanzentournee zur Anwendung kommen.

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