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Eklat beim Skispringen: Bardal und Schlierenzauer verweigern

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Eklat beim Skispringen  

Bardal und Schlierenzauer verlassen die Schanze

24.11.2013, 17:36 Uhr | sid

Eklat beim Skispringen: Bardal und Schlierenzauer verweigern. Der Österreicher Gregor Schlierenzauer verweigert in Klingenthal den Sprung. (Quelle: imago/GEPA pictures)

Der Österreicher Gregor Schlierenzauer verweigert in Klingenthal den Sprung. (Quelle: GEPA pictures/imago)

Die Skisprung-Stars Gregor Schlierenzauer aus Österreich und der Norweger Anders Bardal haben beim ersten Weltcup der Olympia-Saison für einen Eklat gesorgt. Die beiden besten Athleten der vergangenen Saison entschieden sich kurz vor Ende des chaotischen ersten Durchgangs in Klingenthal für einen Startverzicht und verließen die Schanze.

Die Jury entschied sich zunächst dennoch für einen zweiten Durchgang, brach den Wettkampf aber 15 Minuten später ab. DSV-Adler Andreas Wellinger landete somit hinter dem Polen Krzysztof Biegun auf dem starken zweiten Platz. Tournee-Sieger Schlierenzauer und Weltmeister Bardal wurden disqualifiziert.

"Ich habe beiden gesagt, dass sie die besten Springer sind und sich die Sache durch den Kopf gehen lassen sollen. Die besten Springer sollen nicht zum Spielball werden", sagte Österreichs Cheftrainer Alexander Pointner in der ARD: "Der Wind hat starke Böen. Das war ein nervenaufreibender Wettkampf."

Koflers Sturz sorgt für eine Schrecksekunde

Zuvor waren bei schwierigen Bedingungen und zahlreichen Unterbrechungen 48 der 50 Athleten gesprungen, dann wurde der Wind jedoch immer böiger. Eine Schrecksekunde gab es zudem bei einem Sturz von Andreas Kofler. Der ehemalige Vierschanzentournee-Gewinner und Team-Kollege von Schlierenzauer verlor nach der Landung das Gleichgewicht, rutschte mit dem Kopf voran in die Werbebande und wurde auf einer Trage abtransportiert.

"Die Schmerzen waren groß, aber es scheint alles glimpflich ausgegangen zu sein. Es besteht der Verdacht auf eine Rippenprellung, er fährt jetzt ins Krankenhaus", sagte Österreichs Pressesprecher Florian Kotlaba. Kofler winkte bei seinem Abtransport ins Publikum.

Start wurde um zwei Stunden nach hintern verschoben

Heftiger Wind hatte den Start des Weltcups zunächst fast zwei Stunden hinausgezögert. Während die zahlreichen Zuschauer in der Vogtland-Arena ausharrten und zur Musik schunkelten, hielten sich die Springer mit Fußball und Völkerball warm. Nachdem zwischenzeitlich sogar Schneefall eingesetzt hatte, fiel um 15.20 Uhr doch noch der Startschuss.

Ursprünglich hatte der Weltcup bereits um 13.30 Uhr beginnen sollen. Bereits am Samstag hatte das Wetter nur einen Durchgang des Teamwettbewerbes zugelassen, mit Platz zwei war den deutschen Adlern dabei ein guter Start in den Winter gelungen.

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