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Bundestrainer Schuster: "Der Sieg ist für uns möglich"

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Bundestrainer Schuster: "Der Sieg ist für uns möglich"

26.12.2013, 11:38 Uhr | dpa

Bundestrainer Schuster: "Der Sieg ist für uns möglich". Bundestrainer Werner Schuster rechnet sich gute Chancen aus.

Bundestrainer Werner Schuster rechnet sich gute Chancen aus. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Oberstdorf (dpa) - Fragen an Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster zu den Aussichten der deutschen Mannschaft bei der 62. Vierschanzentournee.

Frage: Mit welchen Hoffnungen reisen Sie am Freitag nach Oberstdorf zum Auftakt der Vierschanzentournee?

Schuster: Wir können an guten Tagen um den Sieg mitspringen. Dieses Potenzial wollen wir ausschöpfen, am besten gleich in Oberstdorf. Die Schanze liegt uns ganz gut. An der Spitze haben wir ein Dreigestirn, das um Siege springen kann. Drei Spitzenspringer sind recht viel, mehr hat keine andere Nation. Wenn wir beim ersten Springen zwei Leute vorne dabei haben würden, wäre das schon sehr gut. Wir wollen durchziehen.

Frage: Seit Sven Hannawald im Jahr 2002 warten die Fans auf einen deutschen Gesamterfolg. Liegt ein solcher Triumph im Bereich des Möglichen?

Schuster: Es gibt etwa zehn Anwärter auf den Gesamterfolg. Die bekannten Namen kommen jetzt aus den Büschen und formieren sich. Die drei Topkandidaten sind Kamil Stoch, Anders Bardal und Gregor Schlierenzauer. Severin Freund ist die Nummer vier. Der Sieg ist trotz der enormen Konkurrenz für uns möglich.

Frage: Muss man Richard Freitag, der zehn Wochen lang mit einem Mittelfußbruch ausfiel und wegen einer Knochenhautreizung bei der Generalprobe in Engelberg fehlte, aus der Kandidatenliste herausnehmen?

Schuster: Als seriöser Tournee-Topkandidat fällt er natürlich raus. Aber er kann richtig gut springen. Er muss vom ersten Sprung an, wenn er in Oberstdorf auf dem Balken sitzt, gleich ans Limit gehen. Dann kann er überraschen. Er hat nichts zu verlieren. Aber mit dieser Vorbereitung kann man ihm nicht irgendetwas umhängen und sagen, heuer musst du was zeigen. Davor muss man ihn ein wenig in Schutz nehmen. Wenn es sich bei der Tournee nicht ausgehen sollte, dann spätestens in Sotschi.

Frage: Andreas Wellinger geht nach dem zweiten Platz in Engelberg sicher gestärkt in die Tournee. Hat er schon die nötige Konstanz?

Schuster: Ich würde ihn auf jeden Fall nicht von der erweiterten Kandidatenliste streichen. Im Sommer hat er sich eine gute Grundlage geschaffen und ist mit einer ganz anderen Ausgangsposition in den Winter gestartet. Es ist noch nicht alles rund gelaufen, aber trotzdem ist er wieder unter den Top Ten der Welt. Er kann eine gute Rolle spielen, denn er hat ganz tolle Anlagen. Nicht nur technisch, sondern auch mental.

Frage: Topmann ist aber sicher Severin Freund?

Schuster: Er ist die heißeste Aktie. Mir gefällt sehr gut wie er springt und wie er arbeitet. Mir gefällt sein gesamtes Paket. Er hat die meiste Erfahrung und ist sehr fokussiert. Er will immer das Beste machen. Sein System funktioniert, daher bin ich sehr zuversichtlich.

Frage : Martin Schmitt ist zum 18. und letzten Mal dabei. Trauen Sie ihm zu, dass er die Tournee bis zum Ende mitfährt?

Schuster: Ich habe ihn länger nicht mehr gesehen, deshalb ist es schwer zu sagen, ob er wieder überraschen kann. Grundsätzlich ist es schon möglich. Wir müssen nach Garmisch nicht auf sechs Springer reduzieren, sondern haben sieben Plätze. Das erhöht natürlich seine Chancen, bei guten Leistungen ins A-Team reinzurutschen. Aber es gibt keinen Freibrief. Ich nehme die sieben Besten mit nach Innsbruck.

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