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Vierschanzentournee: Marinus Kraus überzeugt bei Ammann-Sieg

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Auftakt Vierschanzentournee  

Marinus Kraus überzeugt bei Ammann-Sieg

29.12.2013, 19:06 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Vierschanzentournee: Marinus Kraus überzeugt bei Ammann-Sieg. Marinus Kraus springt in Oberstdorf weit. (Quelle: imago)

Marinus Kraus springt in Oberstdorf weit. (Quelle: imago)

Gelungener Auftakt für die deutschen Skispringer bei der 62. Vierschanzentournee. Shootingstar Marinus Kraus kam in Oberstdorf auf einen guten achten Rang. Den Sieg auf der Schattenbergschanze sicherte sich der Simon Ammann. Der viermalige Olympiasieger aus der Schweiz setzte sich mit 139 und 133 Metern vor dem Norweger Anders Bardal durch. Rang drei teilten sich der Österreicher Thomas Diethart und Peter Prevc aus Slowenien.

Severin Freund auf Rang zehn und Routinier Michael Neumayer mit einem elften Platz sorgten für ein gutes Mannschaftsergebnis der DSV-Adler. "Im zweiten Durchgang habe ich was liegen gelassen, dann wird man halt Zehnter", sagte Freund in der ARD.

Andreas Wank erreichte Platz 15. und Andreas Wellinger landete auf Rang 29. Richard Freitag, Martin Schmitt, Danny Queck und Daniel Wenig verpassten das Finale.

Freund: "Die Tournee ist noch lang"

Mit der Vergabe des Sieges hatten die DSV-Adler jedoch nichts zu tun. "Wir haben keinen Springer vorne reinbekommen und hatten mit der absoluten Spitze nichts zu tun", stellte Bundestrainer Werner Schuster fest. "Freund haben vier, fünf Meter gefehlt. Wir müssen sehen, dass wir die in Garmisch-Partenkirchen wiederfinden", meinte Schuster. Freund kam mit seinen Flügen auf 130,5 und 127,5 Meter. "Die Tournee ist noch lang und längst nicht entschieden", sagte Freund.

Zur positiven Überraschung avancierte Kraus, der sein Glück nach Sprüngen auf 130,5 und 130 Meter kaum fassen konnte. "Das ist ein Wahnsinnsgefühl. Es war ein schöner Wettbewerb", sagte der 22-Jährige. Auch Schuster war vollauf zufrieden: "Er hat einen super Wettkampf gemacht."

Freitag erwischt schwarzen Tag

Das galt nicht für Freitag, der einen schwarzen Tag erwischte. Der 22 Jahre alte Sachse wurde vom starken Rückenwind schon bei 120,5 Metern auf den Hang gedrückt und büßte als 33. alle Tournee-Hoffnungen ein. "Es bringt nichts, über den Wind zu lamentieren. Raus ist raus, das ist bitter. Ich muss zusehen, dass ich wieder auf die Beine komme", sagte Freitag.

Das Handicap der Verletzungen im Vorfeld war einfach zu groß. Zunächst hatte Freitag wegen eines Mittelfußbruches zehn Wochen pausieren müssen, kurz vor Weihnachten warf ihn eine Knochenhautreizung zurück. "Es hat einfach nicht gereicht", stellte er frustriert fest.

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