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Vierschanzentournee: Werner Schuster hakt deutschen Gesamtsieg ab

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Vierschanzentournee  

Bundestrainer hakt deutschen Gesamtsieg ab

30.12.2013, 14:53 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Vierschanzentournee: Werner Schuster hakt deutschen Gesamtsieg ab. Bundestrainer Werner Schuster. (Quelle: dpa)

Bundestrainer Werner Schuster. (Quelle: dpa)

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster glaubt nach dem schwachen Auftakt in Oberstdorf nicht mehr an einen deutschen Gesamtsieg bei der 62. Vierschanzentournee. "Man muss ganz ehrlich sagen, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass Severin Freund noch neun Springer überholt und die Tournee gewinnt", sagte Schuster.

Doch auch der Sprung auf das Podest wäre noch als Erfolg zu werten. "Das wäre ein Zeichen der Weiterentwicklung." Freund hatte in Oberstdorf den zehnten Rang belegt, beim Triumph des Schweizers Simon Ammann allerdings keine Chance auf den ersten deutschen Tournee-Tagessieg seit elf Jahren gehabt.

Gesamtsieg in weite Ferne gerückt

Dadurch rückt auch der erste Gesamtsieg seit Sven Hannawald im Jahr 2002 in weite Ferne. "Ich bin nicht glücklich mit diesem Auftakt. Das ist ernüchternd und nicht befriedigend", sagte Schuster. Marinus Kraus war als bester DSV-Adler auf Rang acht gelandet.

Am Montag reiste die Mannschaft zur zweiten Station nach Garmisch-Partenkirchen weiter. Im Rahmen des Neujahrsspringens wird wohl Altmeister Martin Schmitt seinen letzten Tournee-Auftritt haben. "Damit er weiterfährt, müsste schon deutlich mehr kommen", sagte Schuster. Der viermalige Weltmeister Schmitt hatte zum Auftakt als 36. den zweiten Durchgang verpasst.

Ammann zeigt sich euphorisiert

Derweil war Sieger Ammann nach dem 21. Weltcupsieg seiner Karriere derart euphorisiert, dass er auf die von ihm gewohnten tiefgreifenden Erklärungen verzichtete. "Das war fantastisch. Ich habe solange auf diesen Tag gewartet. Es war einer der schönsten Momente in meiner Weltcup-Karriere", erzählte der Schweizer und gewährte einen tiefen Einblick in seine Seele. "Ich habe eine Wahnsinnsfreude in mir. Nach so vielen Jahren die Chance zu haben, die Vierschanzentournee zu gewinnen, ist sagenhaft."

Viermal hat Ammann Olympia-Gold gewonnen, dazu einen WM-Titel. Doch bei der deutsch-österreichischen Traditionsveranstaltung, die für viele Springer ein Mythos ist, musste er stets anderen den Vortritt lassen. Von einem Selbstläufer möchte er aber nichts wissen. "Es wird eine lange Reise. Man kennt ja meine Probleme mit der Tournee", erinnerte der 32-Jährige an seine leidvolle Geschichte.


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