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Deutsche Springer verpassen Podest beim Neujahrsspringen

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Vierschanzentournee  

Wellinger verpasst Podest - Freund stürzt ab

01.01.2014, 18:12 Uhr | sid

Deutsche Springer verpassen Podest beim Neujahrsspringen. Andreas Wellinger ist beim Neujahrsspringen bester Deutscher. (Quelle: dpa)

Andreas Wellinger ist beim Neujahrsspringen bester Deutscher. (Quelle: dpa)

Debakel für Severin Freund, versöhnlicher Abschied für Martin Schmitt und Riesenjubel um Nobody Thomas Diethart aus Österreich: Während die deutschen Skispringer auch bei der zweiten Station der 62. Vierschanzentournee hinter den Erwartungen zurückblieben, stürmte der 21 Jahre alte Diethart mit seinem ersten Weltcup-Sieg überraschend an die Spitze der Gesamtwertung.

Bester Deutscher beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen war Andreas Wellinger auf Rang fünf.

Freund stürzt ab

Freund, der als Mitfavorit in die Tournee gegangen war, verpasste als 32. sogar den zweiten Durchgang. "Ich bin einfach schlecht gesprungen, nicht auf meinem Niveau. Ich muss versuchen, da im restlichen Saisonverlauf wieder hinzukommen. Aber die Welt geht nicht unter", sagte Freund.

Freitag springt in die Top Ten

Wellinger zeigte nach seinem enttäuschenden 29. Platz in Oberstdorf eine deutliche Leistungssteigerung und kratzte sogar am Podest. "Wir sind als Team stark und auf dem richtigen Weg", sagte Wellinger.

Ebenfalls in die Top 10 schaffte es Richard Freitaq als Neunter. "Das war noch einmal eine Steigerung. Ich bin froh, dass mir das gelungen ist", sagte Freitag.

Kraus verpasst zweiten Durchgang

Zählbares gab es auch für Andreas Wank und Michael Neumayer auf den Plätzen 15 und 19. Marinus Kraus, in Oberstdorf als Achter noch bester Deutscher, verpasste wie Freund den zweiten Durchgang.

Mann des Tages vor 21.000 Zuschauern an der Olympiaschanze war aber Überraschungssieger Diethart, der erst am 21. Dezember sein Weltcup-Debüt gegeben hatte. Der Shootingstar flog auf 141 und 140,5 Meter und gewann mit 296,1 Punkten vor Thomas Morgenstern (284,9) und Oberstdorf-Sieger Simon Ammann (278,5). Titelverteidiger Gregor Schlierenzauer wurde nur Achter.

Diethart: "Ein geiles Gefühl"

"Das ist ein Wahnsinn. Ich bin überwältigt, das ist ein geiles Gefühl", sagte Diethart. In der Gesamtwertung führt er nun mit 593,4 Punkten vor Morgenstern (581,9) und Ammann (580,4).

Aufatmen darf damit auch Sven Hannawald: Der 39-Jährige bleibt mindestens für ein weiteres Jahr der einzige Skispringer mit Siegen auf allen vier Schanzen.

"Bei Severin gibt es individuelle Probleme"

Mit hängenden Schultern verließ derweil der WM-Vierte Freund die Arena. "Bei Severin gibt es individuelle Probleme", sagte Bundestrainer Werner Schuster: "Er muss damit leben, dass er die Schanze ein anderes Mal bezwingen muss." Mehr Freude hatte Schuster an Schmitt und Youngster Wellinger. Altmeister Schmitt sammelte in seinem letzten Neujahrsspringen als 27. erstmals in dieser Saison Weltcup-Punkte.

Schmitt selbst hatte dagegen ein wehmütigen Lächeln auf dem Gesicht. Denn für den Skisprung-Oldie ist die Abschieds-Tournee zu Ende. Der 35-Jährige wurde von Bundestrainer Schuster nicht für die weiteren Stationen in Innsbruck und Bischofshofen nominiert. Für Schmitt war der Auftritt vor 21.000 Fans somit wohl der letzte in seiner Karriere. "Er hat die Entscheidung sofort akzeptiert. Es war für ihn nachvollziehbar", berichtete Schuster, der dem siebenköpfigen Weltcup-Team den Vorzug gab. "Ich habe sieben Springer, die schon die Olympia-Norm haben. Denen will ich das Vertrauen schenken", sagte Schuster.

Schuster sieht "ein Problem"

Insgesamt war Schuster nach dem verpatzten Auftakt zumindest mit dem Team-Ergebnis halbwegs zufrieden. Derzeit gebe es aber "ein Problem", sagte der Österreicher: "Wir haben keine Hierarchie im Team. Diese Hierarchie muss sich wieder einstellen." Routinier Neumayer betonte dagegen, dass "irgendwann der Knopf aufgehen werde."

Nicht in den zweiten Durchgang schafften es auch Markus Eisenbichler, Daniel Wenig und Karl Geiger. Der erst 17 Jahre alte Debütant Sebastian Bradatsch war ebenso wie Jan Mayländer und Danny Queck bereits in der Qualifikation gescheitert.

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