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Mit 41 Jahren: Noriaki Kasai siegt beim Skifliegen in Bad Mitterndorf

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Skifliegen in Bad Mittersdorf  

Ein 41-Jähriger zeigt es den jungen Hüpfern

11.01.2014, 17:49 Uhr | t-online.de, sid

Mit 41 Jahren: Noriaki Kasai siegt beim Skifliegen in Bad Mitterndorf. Gregor Schlierenzauer beglückwünscht Noriaki Kasai zu dessen Sieg. (Quelle: AP/dpa)

Gregor Schlierenzauer beglückwünscht Noriaki Kasai zu dessen Sieg. (Quelle: AP/dpa)

Die Konkurrenz verneigte sich vor Noriaki Kasai. Mit 41 Jahren hatte sich der Japaner mit seinem Sieg beim Skifliegen in Bad Mittersdorf einen Platz in der Geschichte der Skispringer gesichert - und das fast zehn Jahre nach seinem letzten Weltcup-Sieg. "Das ist sehr, sehr, sehr sensationell. Er springt vielleicht so gut wie noch nie", lobte Severin Freund.

Dabei hatte Freund eine Woche nach dem enttäuschenden Ende der Vierschanzentournee durchaus selbst Grund zur Freude. Nach Flügen auf 190 und 181 Meter verpasste er mit 358,4 Punkten als Vierter das Podium zwar um fast 22 Punkte.

Dennoch war er hochzufrieden. "Ich habe es geschafft, beim Fliegen einen Schub zu bekommen. Das ist ein sehr gutes Zeichen und macht natürlich viel mehr Spaß", sagte der bei der Vierschanzentournee abgestürzte Frontmann des DSV-Teams. Diese hatte er nur auf Rang 16 abgeschlossen.

Alles möglich, "wenn die Technik stimmt"

Die Schlagzeilen gehörten jedoch Kasai. Der Altmeister hatte letztmals im Februar 2004 einen Weltcup gewonnen, nun verwies er mit 196 und 197 Metern und 391,6 Zählern den Slowenen Peter Prevc (381,5) und Österreichs Superstar Gregor Schlierenzauer (380,3) auf die Plätze.

"Der Typ ist über 40. Höchsten Respekt. Er zeigt, dass man auch im hohen Alter gewinnen kann, wenn die Technik stimmt", lobte Schlierenzauer. Und Österreichs Teamchef Alexander Pointner staunte: "Er ist fast genauso alt wie ich und springt immer noch auf solch einem Level."

Kein 200-Meter-Sprung

Das Springen vor 30.000 Zuschauern stand auch unter dem Eindruck des schweren Sturzes von Thomas Morgenstern am Freitag. Der Zustand des dreimaligen Olympiasiegers ist weiter stabil. Der 27-Jährige hatte sich im Training eine schwere Schädelverletzung und eine Lungenquetschung zugezogen und liegt auf der Intensivstation.

Wohl auch aus Vorsicht entschied sich die Jury für einen kürzeren Anlauf, einen 200-Meter-Flug bekamen die Fans nicht zu sehen. Zahlreiche Athleten hatten zudem Genesungswünsche wie "Alles Gute, Morgi" auf ihren Skiern stehen.

Stoch verteidigt Weltcup-Führung

Eine ebenfalls überzeugende Vorstellung bot Andreas Wellinger als Achter. Marinus Kraus verbesserte sich im Finale um zwölf Plätze auf Rang 16. "Ich finde es hier richtig cool. Morgen gebe ich noch einmal Gas", sagte Kraus. Andreas Wank wurde 25., Michael Neumayer landete auf dem 28. Platz. Richard Freitag war nach der verpassten Qualifikation am Vortag abgereist.

Nur auf Rang sechs landete der Pole Kamil Stoch, der mit 598 Punkten seine Führung im Gesamtweltcup vor dem Schweizer Simon Ammann (558) und Schlierenzauer (536) behauptete. Freund (385) ist als Neunter wieder bester Deutscher vor Wellinger (380) auf Rang zehn.

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