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Severin Freund feiert den Sieg in Oslo

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Achter Weltcupsieg  

Freund feiert den Sieg in Oslo

09.03.2014, 16:39 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Severin Freund feiert den Sieg in Oslo. Severin Freund gewann bei Olympia Gold im Mannschaftswettbewerb. (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Severin Freund gewann bei Olympia Gold im Mannschaftswettbewerb. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Nach dem wertvollsten Weltcupsieg seiner Karriere schwenkte Severin Freund überglücklich seine Ski in den verhangenen Himmel von Oslo und freute sich auf die Audienz bei Norwegens König Harald V. "Am Holmenkollen zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes. Das ist sensationell, einfach geil", sagte er nach dem achten Karriereerfolg.

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Mit Sprüngen auf 132 und 130,5 Meter feierte Freund den ersten Triumph eines deutschen Skispringers an der Wiege des nordischen Skisports seit Sven Hannawald vor 14 Jahren.

"Es war ein schwieriger Tag, alle waren müde. Aber Severin hat seine Sache fantastisch gemacht. Es ist ein toller Moment, dass wir das erleben dürfen", lobte Bundestrainer Werner Schuster den Frontmann der ansonsten enttäuschenden DSV-Adler.

Stoch baut Gesamtführung aus

13,3 Punkte betrug der Vorsprung des Team-Olympiasiegers vor dem Norweger Anders Bardal. Dritter wurde Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen, der damit seine Führung im Gesamtklassement ausbaute.

Bei schwierigen Windbedingungen demonstrierte Freund einmal mehr seine Klasse und legte mit einem Traumflug im ersten Versuch die Basis für den Erfolg. "Am Tisch war es der beste Sprung seit langer Zeit. Aber in der Luft war ich nur Passagier und musste schauen, was passiert. Bei der Landung musste ich etwas abrudern, habe aber immerhin den Telemark gesetzt", erklärte Freund.

Im Finale zeigte er als letzter Mann auf dem Balken keine Nerven und brachte den Sieg sicher nach Hause. "Der Olympiasieg hat ihn befreit. Er hat ein super System und kann sich auf sein Material verlassen. Wenn ein Athlet Selbstvertrauen hat, dann läuft es halt", sagte Schuster und lobte: "Er hat das toll durchgezogen."

"Alle springen auf der letzten Rille"

Einen schwarzen Tag erlebten dagegen Freunds Kollegen. Die Team-Olympiasieger Andreas Wank, Andreas Wellinger und Marinus Kraus schieden genauso aus wie Richard Freitag und Michael Neumayer. Für Markus Eisenbichler blieb zumindest Rang 29. "Alle springen auf der letzten Rille. Nur die drei, vier Besten konnten den Bedingungen trotzen", sagte Schuster.


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