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Vierschanzentournee: DSV-Adler springen der Spitze weiter hinterher

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Neujahrsspringen in Garmisch  

DSV-Adler springen der Spitze weiter hinterher

01.01.2015, 16:11 Uhr | sid, t-online.de

Vierschanzentournee: DSV-Adler springen der Spitze weiter hinterher. Richard Freitag (Quelle: AP/dpa)

Richard Freitag bleibt hinter den Erwartungen zurück. (Quelle: AP/dpa)

Richard Freitag und Severin Freund haben beim traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen den nächsten Dämpfer kassiert. Beim Sieg des Norwegers Anders Jacobsen landeten die beiden besten deutschen Skispringer auf den Plätzen neun und zehn und verpassten das erhoffte Podest wie schon zum Auftakt deutlich. Die Führung in der Gesamtwertung der 63. Vierschanzentournee behielt Oberstdorf-Sieger Stefan Kraft aus Österreich.

Jacobsen flog auf 135,5 und 136,5 Meter und feierte mit 286,0 Punkten seinen zehnten Weltcup-Sieg. Schon 2013 hatte der Norweger an Neujahr in Garmisch triumphiert. Auf das Podest segelten zudem der beim Tournee-Auftakt noch gestürzte Simon Ammann (279,4 Punkte) sowie der Slowene Peter Prevc (276,9).

Oberstdorf-Sieger Kraft (270,0) musste sich mit dem sechsten Platz begnügen. Damit darf auch Sven Hannawald aufatmen: Der 40-Jährige bleibt mindestens für ein weiteres Jahr der einzige Skispringer mit Siegen auf allen vier Schanzen.

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Wer gewinnt die Vierschanzentournee?

Schuster: "Mehr Positives als Negatives gesehen"

Freitag (261,8) und Freund (260,2) zeigten drei Tage nach dem Desaster in Oberstdorf zwar eine verbesserte Leistung, hatten mit der Entscheidung aber erneut nichts zu tun. "Mit unseren beiden Topleuten ist es ein bisschen verhext. Sie kämpfen, sie gehen aufs Ganze. Es waren kleine Fehler, Nuancen haben entschieden", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Stark präsentierte sich zudem Team-Olympiasieger Marinus Kraus auf dem 13. Rang, Stephan Leyhe verbuchte als 16. das zweitbeste Ergebnis seiner Karriere. Ebenfalls in die Punkte schafften es Michael Neumayer (243,3) und Andreas Wank auf den Rängen 23 und 30. "Ich habe mehr Positives als Negatives gesehen", analysierte Schuster nach dem Springen.

Wenig scheitert im ersten Durchgang

Nicht in den zweiten Durchgang schafft es einzig Daniel Wenig. Bereits am Mittwoch waren gleich sechs deutsche Springer, darunter auch Newcomer Markus Eisenbichler, in der Qualifikation gescheitert. Die Tournee wird nach einem Ruhetag am Freitag mit der Qualifikation für das Bergisel-Springen in Innsbruck fortgesetzt. Abgeschlossen wird die Tournee traditionell in Bischofshofen (5./6. Januar).

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